Samstag, 08. Mai 2021
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Zisterne: Kosten für den Regenwasserspeicher im Überblick

Eine Zisterne ist eine tolle Möglichkeit zur Speicherung von Regenwasser. Was sie genau kostet, ist allerdings nicht immer genau klar.
Eine Zisterne ist eine tolle Möglichkeit zur Speicherung von Regenwasser. Was sie genau kostet, ist allerdings nicht immer genau klar.
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Eine einfache Möglichkeit um Regenwasser zu speichern und der Wasserverschwendung entgegen treten zu können: Das ist die Aufgabe der Zisterne und der Grund, warum viele Häuslbauer auf den riesigen Behälter im Garten oder unter der Erde nicht verzichten wollen. Allerdings ist im Vorhinein nicht immer klar, mit welchen Kosten bei einer Zisterne im Detail zu rechnen ist.

Wir haben deshalb für Sie einen praktischen Überblick zusammengestellt, damit sie beim Kauf des praktischen Wassertanks in etwa wissen, was auf Sie zukommt.

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Zisterne: Kosten für den Regenwasserspeicher

Prinzipiell gilt: Die Nutzung einer Zisterne und dem damit einhergehenden Speichern von Regenwasser lohnt sich immer. Es ist nur eine Frage der Zeit, bis sich die Anschaffungskosten mit dem gesparten Geld amortisieren. Davon abgesehen ist Regenwasser besonders vorteilhaft für den Garten: Gartenpflanzen mögen weiches Wasser.

Aufzupassen ist nur, falls man ein Zink- oder Kupferdach bzw. eine Bitumenabdichtung verbaut hat. Da diese Materialien Schadstoffe freisetzen können, sollte das Regenwasser in diesem Fall nicht genutzt werden.

Sonst stehen einem jedoch alle Möglichkeiten offen. Wichtigste Entscheidung (und auch ein entsprechender Kostenfaktor) wird sein, ob das gespeicherte Regenwasser nur für den Garten genutzt werden soll, oder auch für den Haushalt.

Kosten einer Zisterne: Nutzungsarten

Als Richtwert für den Wasserverbrauch im Haushalt gilt: Vom Trinkwasserverbrauch entfallen rund 30 Prozent auf die Toilettenspülung und rund 10 bis 15 Prozent auf die Waschmaschine. Beides kann mit einer Zisterne durch Regenwasser eingespart werden. Möchten Sie also wissen, ab wann sich die Anschaffungskosten rechnen, dann stellen Sie die oben angeführten Kosten dem Preis der Zisterne (Wartungskosten nicht vergessen) gegenüber.

Zisternen gibt es in verschiedenen Materialien. Die Zisterne selbst liegt bei einem Kunststoffmodell im Preisbereich zwischen 750 und 1.500 Euro. Dazu kommen die Kosten für den Einbau, Filter und Pumpe. Als Richtwert für den Gesamtpreis müssten sie je nach Material (wahlweise Beton) mit Kosten zwischen 2.500 und 5.000 Euro rechnen. Die Kosten sind abhängig von der Größe des Tanks und der Eigenleistung beim Einbau.

Die Wartungskosten liegen bei rund 100 Euro jährlich und fallen damit nicht allzu stark ins Gewicht. Beachten müssen sie jedoch lokale Bestimmungen: In manchen Bundesländern (Österreich wie Deutschland) fallen für Wasseruhren und deren Eichung zusätzliche Kosten an.

Zisterne: So wird eingespart

Geht man von einem Vier-Personen-Haushalt aus, so beträgt das jährliche Sparpotenzial rund 40 Kubikmeter Trinkwasser durch eine Zisterne. Wäscht man auch die Wäsche mit dem Regenwasser, kommt man auf 60 Kubikmeter. Die jährlich Ersparnis wird sich durchschnittlich im Bereich zwischen 200 und 300 Euro jährlich bewegen.

Der Amortisationszeitraum, bis sich der Regenwassertank gerechnet hat, beträgt also in der Regel etwa 10 Jahre. Das Geldsparen ist aber nicht der einzige Vorteil einer Zisterne: sie punktet auch noch mit weiteren Faktoren. So ist das Nutzen von Regenwasser für die Waschmaschine ein ökologischer Pluspunkt. Zusätzlich kann die Zisterne bei starkem Regen die Kanalisation entlasten und dabei helfen, Überflutungen zu verhidnern.

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