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Montag, 21. September 2020
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Vogelhaus aufstellen: Diese Dinge sollten Sie unbedingt beachten

Das Vogelhaus sollte für Katzen nur schwer erreichbar sein. Achten Sie auch darauf, dass die Vögel den Platz rund um das Vogelhaus gut einsehen können.
Das Vogelhaus sollte für Katzen nur schwer erreichbar sein. Achten Sie auch darauf, dass die Vögel den Platz rund um das Vogelhaus gut einsehen können.

Vogelhäuschen sehen im Garten nicht nur schick aus, sie sind gerade in Wintermonaten auch Nahrungsquelle für viele Piepmätze. Während die einen auf das Fertig-Vogelhaus aus dem Baumarkt setzen, lassen andere ihrer Kreativität beim Eigenbau freien Lauf. Doch damit das Vogelhaus Aufstellen auch seinen Zweck gut erfüllt, sind ein paar Dinge zu beachten.

Zuvor muss man aber zwischen Vogelhaus und Nistkasten unterscheiden. Vogelhäuschen sind meist größer und aufwendiger gestaltet und dienen den Vögeln im Winter als Futterstelle. Nistkästen hingegen sind eher klein und haben nur ein Loch an der Vorderseite. Sie dienen, wie der Name verrät, den Wildvögeln als Niststätte.

Vogelhaus aufstellen: Der Aufbau des Hauses

Das Vogelhaus soll nicht nur schick sein, sondern auch von den Vögeln angenommen werden. Dazu muss es einige Kriterien erfüllen. Vor allem muss sichergestellt werden, dass das Futter trocken bleibt. Ansonsten kann es zu Schimmelbildung kommen oder das Futter friert ein.

Zusätzlich sollte es den Vögeln nicht möglich sein, im Futter herumzutapsen und es mit Kot zu verunreinigen. Futterspender, die nur soviel Nahrung abgeben, wie gerade benötigt wird, sind eine praktikable Lösung.

Vor dem Kauf oder Bau eines Vogelhauses sollten Sie sich auch Gedanken über die Größe der Landeflächen und die Wetterbeständigkeit der Materialien machen. Wer nur kleine Vogelarten füttern möchte, sollte also darauf achten, dass große Vögel wie Tauben, Elster oder Krähen keine Landemöglichkeit haben. Da Hygiene eine wichtige Rolle spielt und eine regelmäßige Reinigung notwendig ist, sollten Sie auch darauf achten, dass das Vogelhaus leicht sauber zu halten ist.

Vogelhaus: Welches Futter?

Amseln, Drosseln und Rotkehlchen lieben beispielsweise Haferflocken, Beeren, Fett- und Weichfutter. Zeisig und Haussperling wiederum freuen sich über feine Samenkörner. Vom Verfüttern von Brot und Essensresten ist dringend abzuraten. Brot kann beispielsweise im Magen der Vögel aufquellen und zu Verstopfungen führen. Wer auf Nummer sicher gehen will, findet im Fachhandel entsprechende Produkte und Beratung.

Vogelhaus aufstellen: Richtigen Standort wählen

Stellen Sie das Vogelhäuschen möglichst hoch auf und achten Sie auf genügend Abstand zu Bäumen, Hecken und Stauden. Für die Vögel ist es wichtig, die Umgebung gut einsehen zu können. So bemerken Sie herannahende Gefahren, wie eine Katze, rechtzeitig und können sich in Sicherheit bringen. Übrigens empfiehlt es sich, dass Vogelhäuschen nicht bloß aufzuhängen, sondern mit einem Pflock im Boden zu befestigen.

Stellen Sie Vogelhäuser auch nie unmittelbar neben Glasflächen wie Fenstern auf. Auch wenn Sie die gefiederten Freunde so besser beobachten können, schaden Sie ihnen damit unter Umständen. Vögel können Glas nicht sehen und fliegen womöglich dagegen und ziehen sich mitunter schlimme Verletzungen zu.

Oder doch eine Futtersäule

Der größte Vorteil einer Futtersäule liegt darin, dass sie so gut wie nie gereinigt werden muss. Darüber hinaus befindet sich das Futter in der Säule und kann dadurch nicht durch Vogelkot verunreinigt werden. Auch die Anbringung ist relativ einfach. Futtersäulen eignen sich für kleinere Vogelarten. Für Vögel wie beispielsweise die Amsel sind die Landeflächen zu gering.

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