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Mittwoch, 23. September 2020
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Türen streichen: Tipps für ein Ergebnis wie vom Profi

Nach dem Schleifen und Reinigen geht es ans Streichen: Fangen Sie hierbei mit der Zierleiste und dem Türfalz an.
Nach dem Schleifen und Reinigen geht es ans Streichen: Fangen Sie hierbei mit der Zierleiste und dem Türfalz an.

Die meisten Türen in Eigenheimen bestehen aus Holz – und nach Jahren ist oft ein neuer Anstrich notwendig. Das ist auch keine Überraschung: Schließlich ist der Türgriff jener Gegenstand im Haushalt, den wir am öftesten in die Hand nehmen. Mit jedem Rempler und Kratzer verliert die Tür mehr und mehr ihres ursprünglichen Aussehens. Zeit, das alte Holzstück wieder aufzupeppen.

Zunächst sollten Sie die Tür aus Ihren Angeln heben und auf zwei Blöcke legen. Schrauben sie jegliche Beschläge und Schlösser ab. Arbeiten Sie am besten in einer Garage oder im Freien, um den Staub, der beim Schleifen anfallen wird, nicht im Haus zu haben.

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Holztüren professionell streichen

Schleifen sie anschließend die alte Lackschicht mit einem Exzenterschleifer (Schleifmaschine) ab. Nach Möglichkeit sollten alte Lacke und Lasuren möglichst vollständig abgeschliffen werden, da ansonsten ein Haften der neuen Farbe nicht gewährleistet ist. Falls Sie Dellen oder Löcher an der Oberfläche entdecken, dann füllen Sie diese mit Feinspachtel und lassen die Füllung anschließend trocknen.

Bevor der neue Anstrich aufgetragen werden kann, achten Sie auf eine ausgiebige Reinigung der geschliffenen Tür. Dazu gehört auch die Entferntung jeglicher Silikon- und Fettrückstände. Wischen sie die Türblätter auch noch mit einem nicht zu nassen Lappen vorsichtig ab. Ist die Oberfläche trocken, empfiehlt sich noch ein zusätzliches Abwischen mit einem Staub anziehenden Mikrofasertuch, das auch gerne Bei der Autoreinigung verwendet wird.

Anschließend kann gestrichen werden: Rühren Sie die Farbe gut an und gießen sie den Lack in die Wanne. Fangen Sie mit der Zierleiste und dem Türfalz an. Die großen Flächen kann man auch ruhig mit einem Roller streichen. Der Lack sollte rasch und nass-in-nass aufgetragen werden. Der Trockengang dauert etwa fünf Stunden. Ist dieser erledigt, folgt der zweite Durchgang mit einem Anschliff mit feinem Schleifpapier sowie der zweiten Lackschicht. Tipp: Hat die Tür eine Zierleiste, können Sie für einen optisch besonders tollen Kontrast die Elemente in zwei unterschiedlichen Farben streichen.

Selbst streichen oder streichen lassen?

Weil die Türsanierung zwar keine hochkomplizierte, aber doch sehr zeitaufwendige Tätigkeit darstellt, tendieren viele Eigenheimbesitzer dazu, einen Fachbetrieb den Neuanstrich erledigen zu lassen. Der Maler ihres Vertrauens wird ihnen sicher ein Pauschalangebot machen können, womit eine böse Überraschung im Nachhinein ausbleiben sollte. Hier empfiehlt es sich, gleich mehrere Türen, oder unter Umständen alle Türen im Haus auf einmal bearbeiten zu lassen.

Furnierte Türen streichen

Bei vielen alten und sanierungsbedürftigen Türen handelt es sich um Furniertüren. Das Furnier ist eine Echtholzschicht, die bei der Produktion auf die Türe aufgetragen wird und bis zu fünf Millimeter dick sein kann. Die Tür selbst besteht dann meist aus günstigeren Pressspanplatten. Diese Schicht soll der Tür ein edleres Aussehen verleihen. Weil Furniere stark haften, kann es notwendig sein, dass hier vor dem Schleifen ein Spachteln notwendig wird.

Lesen Sie passend zum Thema auch unsere Tipps zur Restaurierung von Holzmöbeln.

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