Montag, 19. April 2021
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Stuckleisten schneiden: So klappt der passgenaue Zuschnitt

Verleihen Innenräumen eine besondere Note und ziehen die Blicke der Besucher auf sich: Stuckleisten.
Verleihen Innenräumen eine besondere Note und ziehen die Blicke der Besucher auf sich: Stuckleisten.
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Auch wenn echter Stuck kaum mehr verwendet wird, ist sein Look als Zierde nach wie vor sehr beliebt. Ob als plastische Ausformung von Mörtel oder aus einer Styroporalternative gemacht: Eine Decken- oder Wanddekoration aus Stuck macht optisch ordentlich was her und verleiht dem Raum einen besonderen Charakter. Die Stuckleisten passgenau zu schneiden, ist aber nicht immer leicht.

Stuckleisten sind vielseitig einsetzbar: Als Rahmen um einen Siegel oder ein Bild, als halbhohe Wandunterbrechung, als Versteck für eine Vorhangstange, als Aufwertung von Regalen oder Schränken oder als einfacher Zimmerdeckenrand. Auch als Kranz um eine Lampe ist Stuck denkbar.

Mehr zum Thema Stuck:

Stuck streichen: Darauf sollten Sie bei der Arbeit unbedingt achten

Stuckleisten schneiden für optisches Highlight

Stuckleisten gibt es am Markt entweder aus Kunststoff, Styropor oder Gips. Gips ist das hochwertigste, aber auch das schwerste und schwierigste der drei Materialien zur Umsetzung. Einen „Nachbau“ gibt es aus Styropor. Die Verarbeitung mit Styropor ist recht einfach, beim Schneiden kann aber trotzdem die eine order andere Hürde aufwarten. Wie Sie Stuck streichen, lesen sie in diesem Artikel.

Alternative Styropor: Praktisch und günstig

Im Vergleich zu Gips- oder Stuckleisten sind Styroporleisten ein wahres Schnäppchen. Der Preis ist also der größte Vorteil. Aber auch das benötigte Werkzeug bleibt in einem sehr überschaubaren Kostenrahmen. Der Fuchsschwanz eignet sich hier am besten als Schneidewerkzeug.

Stuckleisten schneiden: Das benötigte Werkzeug

Abgesehen vom Fuchsschwanz werden eine Gehrungslade und ein Winkelmesser benötigt. Die Gehrungslade braucht man, um die Winkel der Stuckleistenecken passgenau zuschneiden zu können. Eine Gehrungslade kann frei eingestellt werden. Die Ecken in einem Raum sind nicht immer in einem perfekten Winkel von 90 Grad – gerade bei Altbauten kann es hier größere Abweichungen geben.

Gehrungsladen sind in der Regel auf 45 Grad oder 90 Grad begrenzt. Für eine genaue Besitmmung des Eckwinkels benötigen Sie deshalb einen Winkelmesser, den man einfach in die Ecke halten kann. Anschließend kann man die beiden Schenkel des Messers an die Wand richten und festschrauben. Das Maß wird sodann auf die Lade übertragen.

In die Gehrungslade einlegen

Wenn das Maß mit dem Winkelmesser auf die Lade übertragen wurde, kann die Stuckleiste zum Schneiden eingelegt werden. Die Seite, die zukünftig auf auf der Decke ankleben soll, muss in der Lade auf dem Boden liegen.

Die mit der Wand zu verklebende Fläche kann man an der Rückwand der Lade stehen lassen. So können die Winkel perfekt geschnitten werden.

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