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Sonntag, 27. September 2020
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Schwimmteich im Garten oder lieber doch ein Biotop?

Ein Schwimmteich im Garten ist der Traum vieler Eigenheimbesitzer.
Ein Schwimmteich im Garten ist der Traum vieler Eigenheimbesitzer.

Der Schwimmbad im eigenen Garten ist der wahr gewordene Traum von Hausbesitzern. Die Frage ist: Welches Schwimmbad soll es werden? Während sich viele Bauherren einen modernes Poolbecken wünschen, setzen mittlerweile viele Naturbegeisterte auf einen natürlich Schwimmteich im Garten. Dieser lässt sich auch perfekt mit einem Biotop kombinieren.

Der größte Unterschied zwischen Pool und Schwimmteich ist die erforderliche Technik.  Vorgefertigte Becken benötigen einen leistungsstarken Filter und eine entsprechende Wasserheizung. Unter Umständen kann auch die Installation einer Gegenstromanlage notwendig sein. Ein Teich ist selbstreinigend und kommt daher ohne diesen technischen Schnickschnack aus – natürlich ist dafür eine entsprechende Pflege notwendig.

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Einen Pool bauen: Kosten und nützliche Infos im Überblick

Naturbelassener Schwimmteich im Garten

Genau wie beim Pool gilt es bei einem Schwimmteich zu allererst den optimalen Standort im Garten zu finden. Licht, Schatten und Wind-Verhältnisse gehören unbedingt in die Planung miteinbezogen. Vergessen Sie eine etwaige Baugenehmigung nicht. Sie sind sich unsicher bei der Planung? In allen diesen Punkten können Sie den Experten eines Fachbetriebs befragen, der ihnen vom ersten Schritt bis hin zum fertigen Schwimmteich mit Rat und Tat zur Seite steht.

Eine recht unkomplizierte Methode zum Anlegen des Schwimmteichs ist der Einbau eines Teichbeckens, ähnlich dem Einbau eines Fertig-Pools. Diese Möglichkeit ist wegen dem Fertigbecken weniger flexibel, erspart dafür aber viel Arbeit. Die Schale besteht hier meistens aus Hartkunststoff und wird einfach in die Baugrube gesetzt. Sobald das Becken sitzt, folgt die Befüllung. Nachteil: Fertig-Teichbecken benötigen alle fünf Jahre eine Überholung.

Soll der Gartenteich ein Prestigeprojekt und nicht nur ein Minibiotop werden, sollten sie etwa 100 Quadratmeter und eine Tiefe von mindestens zwei Metern einplanen.

Naturbelassen: Das Biotop im Garten

Beim Biotop steht im Vergleich zum Pool oder Schwimmteich im Garten nicht das Vergnügen am Planschen an erster Stelle, sondern das Schaffen einer ruhigen, naturbelassenen Umgebung zum Abschalten von Sorgen und Alltagsstress. Ein Biotop kann entweder mit einer Teichfolie gebaut oder gemauert werden. Die Teichfolie ermöglicht die größte individuelle Gestaltung, weil es sie nicht nur standardisiert, sondern auch nach Maß zu kaufen gibt. Währen diese Folien früher nur aus Kunststoff zu haben waren, gibt es sie heute auch aus umweltfreundlicherem Polyethylen. Darüber freuen sich nicht nur Menschen, sondern auch die Tiere.

Planen sie nach Möglichkeit verschiedene Wassertiefen und große Uferzonen ein. Die Möglichkeit der einsetzbaren Pflanzen im Biotop ist nahezu endlos. Wenn es der Platz hergibt möglich, sind Holzdecks nicht nur ein optisches Highlight, sondern lassen einen auch die tieferen Zonen erreichen. Eine ideale Abrundung wäre noch ein Bachlauf.

Bachlauf anlegen

Ein Bachlauf erzeugt durch das plätschernde Wasser nicht nur eine beruhigende Wirkung auf den Menschen in der Nähe, sondern versorgt das Teichwasser auch regelmäßig mit Sauerstoff. Angelegt wird er mit einer Schicht Kies auf dem Grund des Bachlaufs, die etwa 20 Zentimeter dick ist. Darüber kommt ein Teichvlies aus einem dichten, aber luftdurchlässigem Gewebe. Über das Vlies kommt dann die Teichfolie – auch, um das Vlies vor Steinen und Wurzeln zu schützen.

Das Gefälle eines Bachlaufs sollte mindestens ein Prozent betragen. Auf einen Meter Länge entspricht das einem Höhenunterschied von etwa drei Zentimeter. Handelt es sich um ein besonders steiles Gelände, sollten sie Stufen im Bachlauf anlegen.

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