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Mittwoch, 23. September 2020
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Regenwasserbehälter: Mit einer Zisterne Regenwasser speichern

Mit einer eigenen Zisterne können Sie Regenwasser für das Gartengießen, die WC-Spülung oder auch die Waschmaschine nutzbar machen und so Leitungswasser sparen.
Mit einer eigenen Zisterne können Sie Regenwasser für das Gartengießen, die WC-Spülung oder auch die Waschmaschine nutzbar machen und so Leitungswasser sparen.

Mit jedem verbrauchtem Kubikmeter Wasser im Garten gehen teilweise mehrere Euro an Wasserkosten flöten. Kein Wunder also, dass viele Eigenheimbesitzer mit Möglichkeiten zur Regenwasserspeicherung sympathisieren. Eine wunderbare Möglichkeit zur Realisierung ist die Zisterne.

Während man bei einem Brunnen das Wasser aus dem Boden holt, speichert man bei dieser Variante jenes, dass in Form von Regen vom Himmel herab fällt. Nutzen lässt sich das Wasser für Gartenarbeiten, als WC-Spülwasser und für die Waschmaschine.

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Zisterne zur Wasserspeicherung

Sie ist eine Alternative zum Brunnen und im Grunde ein Behälter aus Kunststoff oder Beton unter der Erde, in dem Regenwasser gespeichert und so nutzbar gemacht wird. Das Wasser wird ganz einfach über den Dachablauf eingeleitet und im Tank gespeichert.

Meistens liegt eine Zisterne unter dem Garten. Liegt sie nicht unter dem Garten, sondern vielleicht sogar unter der Einfahrt, reicht Kunststoff als Baustoff nicht mehr aus: Dann muss die Zisterne aus Beton gebaut werden. Manche Systeme verfügen auch über eine Betonbrücke, die die Belastbarkeit erhöht.

Die Zisterne selbst liegt bei einem Kunststoffmodell im Preisbereich zwischen 750 und 1.500 Euro. Dazu kommen die Kosten für den Einbau, Filter und Pumpe. Tipp: Rechnen Sie aus, wie viel ersetzbares Leitungswasser Sie in etwa verbrauchen, schätzen Sie die Kosten ab und stellen Sie die Gesamtkosten für die Zisterne gegenüber. Dann wissen Sie, wie lange es dauern wird, bis sie sich gerechnet hat.

Natürlich ist es prinzipiell möglich, die Zisterne selbst in den Untergrund zu bauen. Hierfür ist jedoch fachmännisches Wissen notwendig. Die Installation von einem Fachbetrieb ausführen zu lassen spart jedenfalls Zeit und Nerven. In vielen Fällen besteht auf die Zisterne eine Garantie von bis zu 25 Jahren.

So funktioniert sie

Die Zisterne wird über das nachlaufende Regenwasser mit Sauerstoff versorgt. In regenarmen Monaten kann mit einem Teichbelüfter zusätzlich Luft in den Behälter geführt werden. Das kann bei hohen Außentemperaturen zu einem Problem werden und sollte daher vornehmlich nachts durchgeführt werden.

Eine Reinigung ist in der Regel nicht notwendig und eher die Ausnahme. Zwar setzten sich Bakterien an den Wänden des Tanks ab, es handelt sich hier jedoch um gutartige Bakterien, die die Selbstreinigung des Wassers unterstützen.

Sollte sich jedoch eine zu starke Sedimentschicht am Boden bilden, kann eine notwendige Reinigung die Folge sein. Dies passiert meistens bei einer Fehlmontage des Filters. Die Reinigung der Zisterne muss ohne Chemikalien erfolgen, um das Ökosystem nicht zu schädigen.

Diese Zisternen gibt es

Regenwasserzisternen gibt es in vielen verschiedenen Arten und Ausführungen. Die klassische Zisterne ist ein wasserdichtes und ausgemauertes Gewölbe wie in der Antike. Auch heute baut man Zisternen noch nach diesem Schema. Die am öftesten verwendete Variante bei Neubauten sind aber trotzdem Zisternen aus Kunststoff. Diese kann auch in einem kleineren Garten Verwendung finden. Die Anschlüsse sind unkompliziert und werden direkt mitgeliefert, falls Sie die Zisterne selbst verbauen möchten.

Die verwendete Größe hängt maßgeblich von der Kapazität der Regenwasserspeicherung auf dem Dach ab. Als Richtwert reicht für ein 60 Quadratmeter-Dach ein Behälter mit einem Füllvolumen von rund 2500 Liter locker aus.

Die praktischste zu verwendende Pumpe für die Zisterne ist eine Tauchdruckpumpe. Sie benötigt keine Filter im Ansaugbereich. Das erspart einem das Absteigen in die Zisterne beim Einbau oder Wechsel.

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