Dienstag, 24. November 2020
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Raus-aus-dem-Öl-Bonus ab sofort verfügbar

Andreas Rotter und Martin Hagleitner plädieren als Obmänner des Zukunftsforum SHL für eine flächendeckende Heizungsmodernisierung für das Klima und die Wirtschaft (v.l.n.r.).
Andreas Rotter und Martin Hagleitner plädieren als Obmänner des Zukunftsforum SHL für eine flächendeckende Heizungsmodernisierung für das Klima und die Wirtschaft (v.l.n.r.).

Ab sofort kann der beliebte Raus-aus-dem-Öl Bonus des Bundes wieder beantragt werden, auch rückwirkend ab dem 1. Jänner 2020. Gemeinsam mit dem Ende der Heizperiode ist jetzt der beste Moment, das alte Heizsystem durch ein nachhaltiges und umweltschonendes zu ersetzen, denn: Unter Einhaltung von Corona-Schutzmaßnahmen dürfen Installateure bereits wieder wie gewohnt arbeiten und montieren. Der Bonus macht vor, wie Klimapolitik beste Konjunkturpolitik sein kann.

Der beliebte Modernisierungsbonus des Bundes ist zurück und kann ab sofort beantragt werden. Als Teil der kommenden Sanierungsoffensive, für die insgesamt rund 142,7 Millionen Euro zur Verfügung stehen, sind ganze 100 Millionen Euro für die Heizungsmodernisierung reserviert – bis zu 5.000 Euro pro Antrag sind möglich. Mit der Förderung können bis zu 22.000 Heizungen getauscht werden. Die Förderung ist nicht nur ein richtungweisender Meilenstein zur Erreichung österreichischer Klimaziele, sondern auch eine nachhaltige Investition in Beschäftigung und Wirtschaft und entlastet österreichische Haushalte in der Krise.

Bis zu 11.000 Euro Heizungsförderung kombinieren

Da der Bundes-Bonus im vergangenen Jahr so schnell vergriffen war, haben viele Länder ihre eigenen Förderungen ausgebaut, was aktuell zu einer weitgefassten Förderlage führt. „Zurzeit herrscht ein idealer Sanierungsmoment, denn man kann Bundes- und Landesförderung kombinieren – da kann ein zeitweilig niedriger Ölpreis finanziell nicht mithalten“, so Andreas Rotter, Obmann des Zukunftsforum SHL und Innungsmeister der Salzburger Landesinnung Sanitär-, Heizungs- und Lüftungstechnik. Gemeinsam mit dem Raus-aus-dem-Öl-Bonus lassen sich in einigen Bundesländern allein für die Heizungserneuerung bis zu 11.000 Euro Fördermittel gewinnen. „Das ist gut für das Haushaltsbudget, gut für die Umwelt und letztendlich auch gut für Österreichs Wirtschaft“, ergänzt Rotter.

Modernisierung statt Fernreise

Gerade in diesem Jahr, in dem teure Fernreisen situationsbedingt wohl ausbleiben müssen, liegt es nahe, das gesparte Geld ins Eigenheim zu investieren. „Österreicher stürmen noch immer die Baumärkte und verbessern die eigenen vier Wände – hier sollte nicht das Heizsystem vergessen werden“, so Martin Hagleitner, stellvertretender Obmann Zukunftsforum SHL und Vorstand von Austria Email. „Ein neues Heizsystem reduziert die Heizkosten um bis zu 45 Prozent und produziert bis zu 90 Prozent weniger CO2 – es ist also eine echte Zukunftsinvestition.“ Für eine unabhängige Beratung wendet man sich am besten direkt an den Fachmann. Unter www.meineheizung.at finden sich österreichische Installateurbetriebe, die sich auf die nachhaltige Heizungsmodernisierung spezialisiert haben und auch bei Förderungen mit Rat und Tat unterstützen. Förderanträge werden über die Kommunalkredit Public Consulting (KPC) abgewickelt und können ab sofort wieder unter www.umweltfoerderung.at online eingereicht werden.

Über MeineHeizung und das Zukunftsforum SHL

MeineHeizung ist eine Initiative des Zukunftsforum SHL. Als branchenübergreifender Zusammenschluss aus Bundes- und Landesinnungen der Installateure, Qualitätsherstellern und Großhandel gibt das Zukunftsforum SHL dem Anliegen der Erneuerung von Heizungs- und Warmwasserbereitungsanlagen eine starke Stimme. Bereits seit 2017 konnte sich der Verein als führender Ansprechpartner zu Klima- und Energiefragen etablieren und bereits zahlreiche Anliegen in der politischen Maßnahmengestaltung platzieren.

Das Zukunftsforum SHL versteht sich als unabhängige Informationsplattform rund um das Thema Heizungsmodernisierung und repräsentiert einen Wirtschaftszweig von rund 2,5 Milliarden Euro und rund 20.000 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern.

[APA-OTS]

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