Sonntag, 17. Januar 2021
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Photovoltaik Anlage mit Speicher: Wie hoch sind die Kosten?

Eine Photovoltaik-Anlage mit Speicher ist beliebt: Wie hoch die Kosten sind, ist aber oft schwer abzuschätzen.
Eine Photovoltaik-Anlage mit Speicher ist beliebt: Wie hoch die Kosten sind, ist aber oft schwer abzuschätzen.

Die Kosten für eine Photovoltaik Anlage mit Speicher waren schon mal deutlich höher: Durch die hohe Nachfrage in den letzten Jahren hat der Preis jedoch eine deutliche Attraktivierung erfahren. Das freut auch die Umwelt, denn schließlich kann man mit einer solchen Anlage auf nachhaltige Sonnenenergie zurückgreifen.

In diesem Artikel möchten wir Ihnen eine Übersicht über die Kosten bieten, damit Sie gleich vorplanen können und in etwa wissen, was in Punkto Preis auf Sie zukommen wird.

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Kosten für Photovoltaik mit Speicher: Einspeisevergütung

Zwar gab es auch schon in den letzten Jahren Geld vom Staat, allerdings ist die Einspeisevergütung zur Förderung nachhaltiger Stromerzeugung in den letzten Jahren deutlich gestiegen. Im Mai 2020 lag die Einspeisevergütung in Deutschland bei 9,30 Cent pro kWh bei Anlagen mit weniger als 10 kWp. Für Anlagen von 10 bis 40 kWp liegt die aktuelle Vergütung bei 9,04 Cent pro kWh. Große Anlagen über 40 kWp werden mit 7,10 Cent vergütet.

Das macht es immer attraktiver für Häuslbauer und Eigenheimbesitzer, sich eine Photovoltaik-Anlage mit Speicher zuzulegen. Vorteil und Sinn des Speichers: Man kann zu einem späteren Zeitpunkt auf die gespeicherte Energie zurückgreifen.

Anschaffungskosten für den Stromspeicher

Die Kosten für einen Stromspeicher liegen in der Regel zwischen und 7.500 Euro und  21.000 Euro. Eine komplette Photovoltaik-Anlage samt Stromspeicher kostet für ein Einfamilienhaus in den meisten Fällen etwa 17.000 Euro. Natürlich gibt es am Markt auch größere Stromspeicher für Eigenheimbesitzer mit einem größeren Energiebedarf, etwa bei Mehrfamilienhäusern.

Allgemein variiert der Preis je nach Größe und Leistung des Speichers. Auch verschiedene Technologien haben sich mittlerweile etabliert. Jedoch sagt der Anschaffungspreis wenig über die wahren Energiekosten im Nachhinein aus. Besser ist es, die Gesamtkosten an die speicherbaren Kilowattstunden anzulehnen. Denn höhere Anschaffungskosten können auch einen größeren Speicher bedeuten – und vice versa. Die Speichereffizienz wird auußerdem durch den Systemwirkungsgrad und die Entladetiefe beeinflusst.

Als Rechenbeispiel würde man mit einem Anschaffungspreis von 18.000 Euro und einer Speicherkapazität von 10 kWh und einem Systemwirkungsgrad von 97,5 Prozent auf einen Preis von 18,46 Cent pro Kilowattstunde kommen. In dieser Berechnung ist eine Entladetiefe von 100% vorausgesetzt.

Montage durch Fachbetrieb

Natürlich ist es mit den Anschaffungskosten nicht getan: Ein Photovoltaik Anlage mit Speicher muss auch angeliefert, montiert und installiert werden. Die Kosten für den Einbau bewegen sich gemeinhin zwischen 1.000 und 3.000 Euro. Preise darüber sollten in der Regel nicht zustanden kommen, außer es gibt einige Sonderwünsche, die der Bauherr gerne erfüllt hätte.

Zwar ist die Amortisationsseit solcher Anlagen mit einem Durchschnittszeitraum von 15-20 Jahren nicht gerade kurz, auf lange Sicht ist ein Photovoltaik-Speicher jedoch nicht teurer als andere Lösungen. Außerdem punktet diese Anlage vor allem mit Ökologie und Nachhaltigkeit.

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