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Montag, 21. September 2020
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ÖSTERREICHISCHE BAUTAGE: Top-Event der Baubranche feierte in Loipersdorf seine gelungene Premiere

v.li.: Otto Handle (Geschäftsführer Inndata Datentechnik), Peter Krammer (Vorstandsmitglied Strabag SE), Monika Ehlers (Bereichsleitung Digitale Unternehmensentwicklung bei Swietelsky), Clemens Neubauer (Abteilungsleiter BIM Excellence bei der Porr AG), Bernhard Sommer (Vizepräsident der Kammer der ZiviltechnikerInnen Wien, NÖ, Bgld) mit Moderator Andreas Hladky (point of origin)
v.li.: Otto Handle (Geschäftsführer Inndata Datentechnik), Peter Krammer (Vorstandsmitglied Strabag SE), Monika Ehlers (Bereichsleitung Digitale Unternehmensentwicklung bei Swietelsky), Clemens Neubauer (Abteilungsleiter BIM Excellence bei der Porr AG), Bernhard Sommer (Vizepräsident der Kammer der ZiviltechnikerInnen Wien, NÖ, Bgld) mit Moderator Andreas Hladky (point of origin)

„Wir sind nächstes Jahr fix wieder dabei“ – so lautete der einhellige Tenor der rund 180 Teilnehmer bei den 1. ÖSTERREICHISCHEN BAUTAGEN, veranstaltet von a3BAU, die vom 13.-14. November im Congress Loipersdorf über die Bühne gingen. Zu den Top-Themen LEAN CONSTRUCTION, KOOPERATIVE PROJEKTABWICKLUNG und KLIMAFIT PLANEN gesellten sich Top-Speaker am Podium.

Strategieberater Markus Petzl, Gründer der Strategieberatung „disruptive – beyond your strategy“, rüttelte die Branche mit seiner Keynote zum Thema Disruption wach: „Vorne da ist das Silicon Valley, hinten da sind wir in Europa.“ Er rief die Teilnehmer auf, nicht länger zu warten, sondern in exponentiellen Schritten zu denken und die Digitalisierung im eigenen Unternehmen voranzutreiben. Bei der anschließenden Podiumsdiskussion unter Moderation von Andreas Hladky (Co-Founder von point of origin) gaben Peter Krammer (Vorstandsmitglied Strabag SE), Clemens Neubauer (Abteilungsleiter BIM Excellence bei der Porr AG), Monika Ehlers (Bereichsleitung Digitale Unternehmensentwicklung bei Swietelsky), Bernhard Sommer (Vizepräsident der Kammer der ZiviltechnikerInnen Wien, NÖ, Bgld) und Otto Handle (Geschäftsführer Inndata Datentechnik) Einblicke, wie weit sich die jeweiligen Branchen bereits digitalisiert sehen.

Am Nachmittag teilte sich das Podium. In der Session LEAN MANAGEMENT führte Dieter Budinsky, Geschäftsführer der Acon Management Consulting GmbH, das Publikum ins Thema ein und stellte sich anschließend gemeinsam mit Guido Höhne (Geschäftsführer Drees & Sommer), Markus Handler (Geschäftsführender Gesellschafter Handler Holding GmbH) und Elmar Hagmann (Mitglied der Geschäftsführung Wilhelm Sedlak GesmbH), der Podiumsdiskussion, wo es um die praktische Anwendung von Lean Construction ging.

In der parallellaufenden Session SMART CITY skizzierten Christian Plas (denkstatt GmbH), Bernd Vogl (Magistrat der Stadt Wien), Volker Schaffler vom Bundesministerium Verkehr, Innovation und Technologie (BMVIT) und Christian Heschl (Studiengangsleiter FH Burgenland) die Herausforderungen in der Stadt- und Quartiersentwicklung angesichts des Klimawandels und gaben Ausblicke auf nachhaltige Gebäudekonzepte.

Die Grenzen des Vergaberechts (Vortrag Martin Schiefer, Schiefer Rechtsanwälte) und ein neues Vertragsmanagement für bessere Verträge (Impuls Georg Karasek, Karasek Wietrzyk Rechtsanwälte) eröffneten den Themenblock Kooperative Projektabwicklung. Warum mehr Kooperation zwischen den einzelnen Gewerken für reibungslose Baustellenabläufe dringend notwendig ist, erklärten in der anschließenden Podiumsdiskussion Thomas Wetzstein (Vasko+Partner), Wolfgang Wiesner (Abteilungsleiter Bauwirtschaft Porr AG) und Gregor Todt, Präsident des Österreichischen Trockenbauverbands.

Am zweiten Tag standen Beiträge zum Thema KLIMAFIT PLANEN UND BAUEN auf der Agenda, durch die Moderator Wolfgang Amann (IIBW) führte. Sandra Bauernfeind (Ehl Immobilien) skizzierte die veränderten Anforderungen an den Wohnungsmarkt, Passivhaus-Experte Dawid Michulec setzte das Publikum mit seinen Erfahrungen am asiatischen Markt (Keynote: Hilfe! Die Chinesen kommen) in Staunen. Walter Kreisel elektrifizierte im wahrsten Sinne des Wortes das Publikum mit seinen Ausblicken auf die Zeit nach der Energiewende.

Wie die STÄDTE VON MORGEN aussehen (könnten) und welche Herausforderungen, aber auch Chancen aus gestalterischer Sicht damit verbunden sind, führten Architektin Elsa Prochazka und Architekt Bernhard Sommer aus. Steffen Robbi (Austrian Institute of Technology) rief in seinem Vortrag („Erneuerbare Energien mit Hilfe des Digitalen Gebäudezwillings“) dazu auf, den Fokus auf smarte und nachhaltigere Gebäude zu legen.

Vertiefende Workshops in kleinen Gruppen zwischendurch ergänzten das hochkarätige Programm am Podium und ausgiebiges Networken bis in die frühen Morgenstunden als wesentliches Element trugen zum durchschlagenden Erfolg des Fachkongresses bei. Die nächsten ÖSTERREICHISCHEN BAUTAGE finden vom 17.-19. November statt.

[APA-OTS]

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