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Mittwoch, 30. September 2020
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Materialien zur Dacheindeckung: Das sind Ihre Optionen

Die Materialien zur Dacheindeckung sind vielfältig, sollten aber vor allem wartungsfreundlich sein.
Die Materialien zur Dacheindeckung sind vielfältig, sollten aber vor allem wartungsfreundlich sein.

Der wesentliche Bestandteil eines guten Hauses bleibt die Dacheindeckung: Beim Hausbau kommt es – neben der richtigen Dachform – insbesondere auch auf das abschließende Material des Daches an.

Grundsätzlich sollte die Dacheindeckung weitestgehend bruchfest, säure- und laugenbeständig, unbrennbar, bruchfest sowie UV-stabil – also auch resistent gegen Schäden durch Sonnenlicht – sein.

Die Oberfläche des Daches sollte zudem wartungsfreundlich oder im Idealfall wartungsfrei bleiben, abriebfest sein und eine lange Lebensdauer besitzen. Falls das Dach doch einmal entsorgt werden muss, sollten die beteiligten Materialien nach Möglichkeit unbedenklich zu entsorgen beziehungsweise zu deponieren sein.

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Materialien zur Dacheindeckung: Auf komplette Systeme setzen

Im Idealfall entscheiden Sie sich für ein komplettes Dachsystem, das neben den entsprechenden Dachsteinen auch das notwendige Zubehör, vor allem Ortgang-, First-, Lüfter- und Gratsteine, enthält. Eine kleine Auswahl der wesentlichen Materialien zur Dacheindeckung:

    • Tondachziegel: Sie sind besonders langlebig und gehören bereits seit Jahrtausenden zu den beliebtesten Materialien zur Dacheindeckung. Dank einer Lebensdauer von mehr als hundert Jahre stellen sie eines der haltbarsten und sichersten Materialien zur Dacheindeckung dar. Da sie aus Wasser und Tonerde geformt und gebrannt werden, sind sie völlig frei von chemischen Zusätzen. Bauherren haben hier eine breite Auswahl aus verschiedensten Formen und Farben. Kleinformatige Tondachziegel ermöglichen das effektive Abdecken von kleinen Türmen und Rundungen.
    • Betondachsteine: Diese werden aus durchgefärbtem, hochwertigem Beton hergestellt, sind etwas günstiger als Tondachziegel und für geneigte Dächer von 15 Grad aufwärts geeignet. Kleinformatige Dachsteine eignen sich dabei beispielsweise sehr gut für die Abdeckung kleingliedriger Dachflächen und für Erker und Türme und gerundete Dachformen. Praktisch: Betondachsteine passen ästhetisch und handwerklich sowohl zum Altbau als auch zum Neubau.
    • Zinkdachbeläge: Hier handelt es sich um eines der beliebtesten Materialien für Blechdächer. Zinkdachbeläge bestehen aus einer Legierung auf Basis von elektrolytisch gewonnenem Feinzink sowie geringen Legierungsbestandteilen von Kupfer und Titan. Das Material überzeugt durch geringe Wärmedehnung und hohe Dauerstandfestigkeit. Durch eine sich an der Oberfläche bildende, blaugraue Schutzschicht, die sogenannte Patina, werden hoher Korrosionsschutz sowie eine saubere Außenwirkung gewährleistet. Wartung oder Reinigung sind deshalb in der Regel nicht notwendig.

Weitere Arten für die Eindeckung des Daches:

      • Dachpappe: Dachpappe kann man leicht montieren, ist kostengünstig und für Flachdächer geeignet. Es gehört trotzdem zu den eher wenig verwendeten Materialien zur Dacheindeckung. Ein wesentlicher Nachteil: Dieses Material müssen Sie regelmäßig abgedichtet und es besitzt eine ziemlich überschaubare Lebensdauer.
      • Bitumenschindeln: Dieses Material gilt als besonders leicht, biegsam und elastisch, zudem ist es einfach zu verlegen. Insbesondere bei der Errichtung von Nutzbauten. Gartenhäusern oder Garagen findet es deshalb Verwendung. Jedoch ist es korrosionsanfällig und nicht langfristig haltbar.
      • Kupferdach: Bei Kupfer handelt es sich um ein dehn- und verformbares Material. Kupferdächer werden zumeist als nicht tragende Metalldeckung produziert. In Form von Trapezblechen oder großen Bahnen bringt man sie auf einer vollflächigen Schalung, die zumeist aus Holz besteht, an. Insbesondere für komplexe Anschlüsse eignet sich Kupfer gut. In neuem Zustand glänzt es rot-metallisch, nach äußeren, zumeist durch die Witterung bedingten Einflüssen nimmt es relativ schnell eine graue beziehungsweise hellgrüne bis blaugrüne Patinaschicht an. Diese schützt das sehr langlebige wie oft preisintensive Material vor fortschreitender Oxidation.

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