Sonntag, 07. März 2021
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Lüftung mit Wärmerückgewinnung: Das müssen Sie beachten

Eine Lüftung mit Wärmerückgewinnung wird vor allem im Passivhaus verwendet.
Eine Lüftung mit Wärmerückgewinnung wird vor allem im Passivhaus verwendet.
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Eine Lüftung mit Wärmerückgewinnung gibt es sowohl als zentrale, als auch als dezentrale Variante. Besonderheit dieser Lüftungsanlage ist es, dass sie zur Rückgewinnung von Wärme die Abluftwärme über einen Wärmetauscher an die kältere Frischluft überträgt.

So wird die Frischluft vorgewärmt, was zu einem geringeren Bedarf von Heizenergie führt. Deshalb zählen Analgen mit Wärmerückgewinnung zu den energieeffizientesten Lösungen am Markt.

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Lüftung mit Wärmerückgewinnung: So funktioniert sie

Bei Lüftungsanlagen unterscheidet man allgemein zwischen der zentralen und der dezentralen Lüftungsanlage. In diesen Kategorien unterscheidet man wiederum in reine Abluftanlagen, Zu- und Abluftanlagen sowie Lüftungsanlagen mit Wärmerückgewinnung. In diesem Artikel widmen wir uns letzterer Variante.

Die Lüftungsanlage mit Wärmerückgewinnung ist ohne Zweifel die effizienteste Variante unter den Lüftungsanlagen. Die Geräte belüften und entlüften das Gebäude in diesem Fall nicht nur, sondern nutzen die Energie aus der Abluft zum Erwärmen der Frischluft, die neu zugeführt wurde.

Der Wärmetauscher

„Herzstück“ der Anlage ist der Wärmetauscher. Ein Ventilator saugt die Außenluft durch einen Kanal an, bevor sie durch verschiedene Filter gereinigt wird. Diese Filter schützen die Lüftungsanschlage vor Schmutz und Staub, weshalb es wichtig ist, diese Filter regelmäßig zu wechseln. Die erwärmte Luft gelangt anschließend in den Wohnraum.

Es gibt verschiedene Arten von Wärmetauschern. Am gängigsten ist der Kreuz-Gegenstrom-Wärmetauscher. Hier strömen Ab- und Zuluft aneinander vorbei, vermischen sich jedoch nicht. Die Abluft gibt ihre Energie ab, wenn sie an der Zuluft vorbeiströmt.

Eine Alternative ist der Enthalpie-Wärmetauscher. Enthalpie steht für die Gesamtheit der in der feuchten Luft enthaltenen Wärmeenergie. Dieser Wärmetauscher kann zusätzliche Wärmeenergie aus der Luftfeuchtigkeit gewinnen: Möglich ist ist das wegen einer halbdurchlässigen Membran, über welche der abströmenden Luft Wärme entzogen wird.

Großer Vorteil der Membran ist es, dass Schmutz und Gerüche nicht an die hereinströmende Frischluft übertragen werden. Der Enthalpie-Wärmetauscher entfaltet seine Vorteile also vor allem bei trockener Winterluft.

Lüftung mit Wärmerückgewinnung: Kondenswasser verhindern

Naturgemäß kann es aufgrund des Zusammentreffens von warmer, feuchter Luft mit den kühlen Flächen des Wärmetauschers zu einer Bildung von Kondenswasser kommen, die je nach Feuchtgehalt der Abluft stärker oder geringer ausfallen kann. Um Schäden zu verhindern, verfügen die Lüftungsanlagen über eine Kondensatwanne. Über einen Anschluss wird das Kondenswasser sohin abtransportiert.

Im Folgenden sehen Sie ein kurzes Übersichtsvideo zur Lüftungsanlage mit Wärmerückgewinnung von Komfovent:

 

Lüftung mit Wärmerückgewinnung: Die Kosten

Zu- und Abluftanlagen mit Wärmerückgewinnung als zentrale Wohnraumlüftung liegen grob im Preisbereich zwischen 4.500 und 7.000 Euro. Zum Vergleich kostet eine einfache zentrale Abluftanlage rund 2.000 bis 3.500 Euro. Das obere Ende bildet hier eine Abluftanlage in Kombination mit einer Wärmepumpe: Hier werden bis zu 16.000 Euro fällig.

Die Betriebskosten liegen jährlich zwischen 30 und 50 Euro, die Wartungskosten zwischen 80 und 150 Euro und bei der Energieeinsparung ist pro Jahr mit einem Betrag von rund 100 bis 250 Euro zu rechnen.

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