Dienstag, 01. Dezember 2020
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Lichtschacht aus Beton: Diese Dinge sind wichtig zu wissen

Ein Beton Lichtschacht wird in der Regel einbaufertig angeliefert.
Ein Beton Lichtschacht wird in der Regel einbaufertig angeliefert.

Ein Lichtschacht aus Beton wird heutzutage zur Vermeidung von Wärmebrücken auf der außen liegenden Dämmschicht montiert. Massive Beton-Lichtschächte garantieren eine lange Lebensdauer und sind äußerst witterungsbeständig. Die Lieferung erfolgt meist einbaufertig und sie sind in allen gängigen Größen erhältlich, auch mit Böden und Aufstockelementen.

Was sie über Lichtschächte wissen müssen und worauf beim Kauf zu achten ist erklären wir Ihnen in diesem Artikel.

Beton Lichtschacht: Praktisch und massiv

Lichtschächte werden aus verschiedensten Materialien herstellt, etwa aus Frischbeton, als Fertig-Betonteil oder aus Kunststoff. Am gängigsten ist trotzdem der Lichtschacht aus Fertigbeton. Warum, ist einfach erklärt: Denn dieser ist bruchsicher, flexibel und günstig.

Unternehmen liefern Beton Lichtschächte in der Regel einbaufertig an – und montieren ihn mit nur einem Arbeitsschritt an der Wand. Auch das Montieren auf Wärmedämmungen ist problemlos möglich. Das heißt, dass aufwändige Schalungsarbeiten vor Ort oder der Einbau von Anschlussprofilen komplett entfallen.

Die Bruchsicherheit von Beton spricht für sich: Beschädigungen, wie sie bei glasfaserverstärkten (GFK) Lichtschächten durchaus manchmal vorkommen, sind beim fachgerecht hinterfüllten Beton Lichtschacht ausgeschlossen.

Lichtschacht: Arten und Unterschiede

Man unterscheidet grundsätzlich zwei Arten von Lichtschächten: Solche, die mit dem Mauerwerk verbunden sind, und solche, die vom umgebenden Mauerwerk getrennt sind. Verbundene muss man wegen ihrer Verbindung mit der Mauer vor allem gegen Feuchtigkeit isolieren.

Die zweite Variante errichtet man als eigenes Bauteil mit einem eigenen Fundament – neben dem Gebäude. hier ist der Lichtschacht also statisch nicht mit dem Gebäude verbunden.

Das heißt aber auch, dass die Wärmedämmung des Gebäudes die Konstruktion nicht berührt. Bei beiden Varianten müssen Sie jedoch darauf achten, das Fenster mindestens 20 Zentimeter über der Unterkante des Lichtschachts zu montieren. Schnee oder eine verstopfte Entwässerung könnten sonst zu einem großen Problem werden.

Darauf müssen Sie bei der Montage achten

Entscheiden Sie sich für einen Lichtschacht aus Beton, der nicht einbaufertig angeliefert ist, und Sie müssen noch Anschlussprofile einbauen, dann gilt es einige Dinge zu beachten. Am problematischsten ist hier beim Fertigungsprozess die Abdichtung. Hier gilt es, sehr penibel zu sein, damit es im Nachhinein nicht zu Problemen kommt. Am anfälligsten sind die Befestigungen von Fertigteilen, aber auch die Anschlüsse größerer Konstruktionen.

Ziel muss hier sein, das Gebäude im erdberührten Bereich ordentlich abzudichten und erst dann den Lichtschacht von außen zu montieren – an das fertig abgedichtete Bauteil. Hält man diese Reihenfolge ein, hat die Anschlussfuge zwischen Gebäude und Lichtschacht keine Abdichtungsfunktion mehr, zumindest nicht wesentlich.

Schraubstellen etwaiger Verschraubungen sollte man sorgfältig überspachteln.

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