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Sonntag, 20. September 2020
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Lärchenholz kaufen: Was es kostet und was Sie bedenken sollten

Wer in unseren Breiten Lärchenholz kaufen möchte, erhält meistens Holz der europäischen oder sibirischen Lärche.
Wer in unseren Breiten Lärchenholz kaufen möchte, erhält meistens Holz der europäischen oder sibirischen Lärche.

Das Holz der Lärche gehört zu den beliebtesten Holzarten im deutschsprachigen, mitteleuropäischen Raum – ganz besonders im Außenbereich. Aber auch im Hausinneren macht das Lärchenholz eine gute Figur. Viele Menschen fragen sich nun: Wo und wie kann ich Lärchenholz kaufen – und was kostet es?

Der Einsatzbereich der Lärche ist sehr umfangreich – sie kann sogar als Brennholz verwendet werden. Was Sie beim Kauf von Lärchenholz beachten müssen und wie viele Euros in etwa zu berappen sind, erläutern wir deshalb in dieser Übersicht.

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Lärchenholz kaufen: Vielfältiger Einsatz

Der Einsatz von Lärchenholz ist weitreichend: Terrassen, Hochbeete, Gartenzäune, Fensterkanteln, aber auch Bau- und Konstruktionsholz oder Außen- und Innenverkleidungen werden aus dem Nadelholz errichtet.

Die Vorteile von Lärchenholz liegen auf der Hand: Formstabilität aufgrund einer hohen Dichte, hohe Zähigkeit, niedriges Quell- und Schwindelverhalten und sehr gute Festigkeitswerte. Diese Eigenschaften führen dazu, dass Lärchenholz wetterresistent und weitgehend unempfindlich gegenüber Pilzbefall ist. Simpler Grund ist der hohe Harzgehalt, weshalb es auch ungern als Brennholz verwendet wird, doch mehr dazu weiter unten im Artikel.

Weltweit gibt es etwa 20 verschiedene Lärchen-Arten. Sie kommen in Nordamerika, Asien und im nördlichen Europa vor. Doch als Nutzholz verwendet man nicht alle Arten der Lärche. Wer in unseren Breiten Lärchenholz kauft, erhält meistens Holz der europäischen oder sibirischen Lärche.

Kosten für Lärchenholz

Die Kosten für heimisches Nadelholz liegen meist spürbar unter jenen für Laubholz. Es ist aber teurer als andere heimische Nadelhölzer wie Tanne oder Fichte. Das hat auch seinen Grund: Sie haben eine geringere Härte als die Lärche und sind insgesamt weniger robust.

Preislich liegt die Lärche als Schnittholz im Bereich von etwa 750 bis 800 Euro pro Kubikmeter, wenn es eine sibirische Lärche sein soll. Die heimische Lärche bekommt man ab etwa 650 bis 700 Euro pro Kubikmeter.

Im Vergleich liegt etwa die Fichte als Schnittholz je nach Stärke zwischen 470 und 530 Euro pro Kubikmeter. Teurer wird es bei Eiche oder Zirbe: Hier werden sogar bis zu 1.600 Euro pro Kubikmeter fällig.

Lärchenholz kaufen als Brennholz

Oft findet man sehr günstige Angebote für Lärchenholz, da es wegen dem hohen Harzgehalt ungern zum Heizen im Kamin verwendet wird. Besonders auf Internetplattformen für Gebrauchtwaren aller Art lassen sich hier Schnäppchen machen, wenn Sie das Holz selbst abholen. Oft sind die Besitzer sogar froh, es nicht mehr lagern zu müssen.

Gut für Sie, wenn sie Lärchenholz als Brennholz verwenden möchten. Mit 1.700 KWh/rm, was einer Heizölmenge von 170 Litern entspricht, liefert die Lärche einen guten Brennwert. Es gibt jedenfalls Fall Hölzer, die eine größere Menge an Wärme abgeben, doch die Lärche braucht sich hier nicht verstecken. Im Vergleich zu den anderen Nadelhölzern schneidet sie sogar gut ab.

Einziges Manko: Lärche als Brennholz sollten sie wegen dem Funkenflug nicht in einem offenen Kamin verwenden. In einem geschlossenen Kamin ist es jedoch überhaupt kein Problem, im Gegenteil: Das Knistern und der angenehme Duft von Harz geben Raum einen rustikalen Flair und wärmen an kalten Winterabenden den vor den Kamin sitzenden Menschen wieder wohlig auf.

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