Montag, 19. April 2021
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Heizungsthermostat richtig einstellen: So funktioniert es

Jeder kennt es, doch über seine Funktion ist meist nur wenig bekannt: Das Heizungsthermostat.
Jeder kennt es, doch über seine Funktion ist meist nur wenig bekannt: Das Heizungsthermostat.
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Obwohl das Heizungsthermostat, auch Thermostat-Ventil genannt, als eines der wichtigsten Bauteile eines Heizkörpers gilt, wissen viele relativ wenig darüber. Dabei spielt es bei der Anpassung der Raumtemperatur eine wesentliche Rolle. Auch wenn es um das Thema energieeffizientes Heizen geht, kommt man nicht drum rum, sich mit Funktion und Wirkung dieses unscheinbaren Bauteils näher zu beschäftigen. Sie möchten das Heizungsthermostat richtig einstellen? Kein Problem. 

Das Heizungsthermostat hat die Aufgabe, die Temperatur im Raum nach Ihren Vorgaben zu regulieren. Dazu stellen Sie die gewünschte Temperatur durch Drehen des Thermostat-Kopfes ein. Meist finden sich dort keine Angaben in Grad Celsius, sondern Ziffern von eins bis fünf oder mehrere Symbole. Bei vielen Modellen entspricht die „Stellung 3“ einer Raumtemperatur von 20 Grad Celsius. Nähere Informationen zu Temperaturangaben und zur Bedeutung der Symbole sollten Sie in der Bedienungsanleitung des Thermostats finden.

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Heizungsthermostat richtig einstellen: So funktioniert es

Im Wesentlichen besteht das Heizungsthermostat aus dem Thermostat-Kopf, einem Temperaturfühler, einer Rückstellfeder, dem Stößel und dem Ventil selbst. Das Thermostat ist an den Vorlauf des Heizkörpers angeschlossen und reguliert durch Öffnen oder Schließen des Ventils den Durchfluss des Heizungswassers und somit die Temperatur im Raum.

Dazu befindet sich im Thermostat-Kopf ein Temperaturfühler. In der Regel handelt es sich dabei um eine Flüssigkeit, die sich in Abhängigkeit der Temperatur entweder ausdehnt oder zusammenzieht. Diese Bewegung des Ausdehnens bzw. Zusammenziehens wird mit dem Stößel auf das Ventil übertragen.

Sinkt die Raumtemperatur, zieht sich die Flüssigkeit zusammen, und die Rückstellfeder gibt das Ventil für das Heizungswasser frei. Der Heizkörper erwärmt sich. Steigt die Raumtemperatur an, dehnt sich die Flüssigkeit wieder aus und das Ventil beginnt sich zu schließen. So wird der Durchfluss an Heizungswasser reduziert und der Heizkörper beginnt kühler zu werden.

Aufpassen im Winter: Das Thermostat registriert auch beim Lüften den Temperaturabfall und wird so den Heizkörper auf Volllast laufen lassen. Es empfiehlt sich daher, vor dem Lüften das Thermostatventil zu schließen, um Energie zu sparen.

Elektrische und programmierbare Thermostate

Bei elektronischen Thermostaten gibt es mehrere Möglichkeiten, die Heizwärme noch effektiver einzusetzen. So können Sie beispielsweise die Temperatur in Abhängigkeit der Uhrzeit regulieren. Im Klartext: Nachts wird selten eine Raumtemperatur von 21 Grad Celsius benötigt. Das Thermostat reguliert dann während der Nachtstunden die Temperatur auf den von Ihnen vorgegeben Wert. Davon werden Sie nur wenig merken, denn bis Sie am Morgen wieder aufstehen, hat das Thermostat die Wohnraumtemperatur wieder auf den gewünschten Wert gebracht. Richtige Programmierung vorausgesetzt.

Viele Thermostate besitzen eine weitere nützliche Funktion: Der rasante Temperaturabfall beim Öffnen eines Fensters wird als „Lüften“ erkannt und das Thermostat gibt das Ventil erst nach mehreren Minuten frei. So verhindern Sie, dass Heizwärme ungenutzt nach draußen entweicht.

Verglichen zu konventionellen Thermostaten ist mit der elektronischen Variante eine oft erhebliche Einsparung an Energiekosten möglich. Und das ohne Komfortverluste. Für besonders Technikbegeisterte gibt es sogar Modelle, die sich über das Smartphone ansteuern lassen.

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