Donnerstag, 25. Februar 2021
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Gasbeton: Ein Leichtgewicht unter den Mauersteinen

Mauersteine aus Porenbeton lassen sich schnell verarbeiten, sind leicht und verfügen über einen guten Wärmedämmwert.
Mauersteine aus Porenbeton lassen sich schnell verarbeiten, sind leicht und verfügen über einen guten Wärmedämmwert.
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Gasbeton ist auch als Porenbeton bekannt. Zu den bekanntesten Herstellern zählen Ytong, Hebel und Greisel. Daher wird für die Mauersteine auch häufig der Begriff „Ytong-Ziegel“ verwendet. Im Wesentlichen bestehen die extrem leichten Steine aus fein gemahlenem Quarzsand, Kalk, Zement und Wasser.

Bei der Herstellung wird zusätzlich Aluminiumpulver in die Mörtelmasse gegeben. Es dient als Treibmittel und Porenbildner und verleiht dem Gasbeton seine Leichtigkeit. Die in halbfestem Zustand in Form geschnittenen Ziegel härten anschließend in speziellen Kesseln im Wasserdampf bei rund 200 Grad Celsius aus.

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Hervorragende Dämmeigenschaften von Gasbeton

Luft ist bekanntlich ein hervorragender Wärmeisolator. Und davon hat der Gasbetonstein genug: Je nach Fabrikat besteht der Stein aus bis zu 80 Prozent Luft. Das Geheimnis der guten Wärmedämmeigenschaften liegt in den unzähligen kleinen mit Luft gefüllten Poren. Sie verleihen dem Gasbetonstein aber nicht nur die guten Dämmeigenschaften, sondern machen ihn gleichzeitig auch superleicht.

Aber nicht nur der Porenbetonziegel allein ist verantwortlich für eine gute Wärmedämmung. Vor der Verarbeitung sollten Sie sich auch über einen geeigneten Mörtel informieren. Oft empfehlen die Hersteller sogenannte Dünnbettmörtel. Die Fuge ist bei dieser Technik nur rund einen Millimeter dick.

Die Zusammensetzung von Gasbetonsteinen sorgt dafür, dass sie resistent gegen Schimmel, Pilze und Bakterien sind. Außerdem ist das Maß an natürlicher Strahlung bei Porenbeton wesentlich geringer als bei anderen Baumaterialien.

Einsatzgebiete

Wegen seiner Wärmedämmeigenschaften kommt Gasbeton nicht nur bei Innenwänden zum Einsatz. Auch für Außenwände ist der Stein aus Porenbeton geeignet. Aber aufgepasst: Gasbeton zieht Feuchtigkeit an. Daher müssen Sie die Außenwand mit einer Putzschicht schützen. Achten Sie dabei unbedingt darauf, einen für Porenbeton geeigneten Putz zu verwenden.

Beim Kauf von Gasbetonsteinen sollten Sie immer auf die sogenannten Druckfestigkeitsklassen achten. Je nach Fabrikat ist der Stein beispielsweise für tragende Wände geeignet oder eher für Skelettkonstruktionen.

Aber es werden nicht nur Blöcke und Ziegel aus Gasbeton hergestellt. Es lassen sich ganze Bauelemente aus diesem Material fertigen. Aufgrund seines geringen Gewichtes können auch große Mauersteine gefertigt werden, die ein rasches Vorankommen ermöglichen.

Damit nicht genug: Gasbeton lässt sich besonders leicht bearbeiten. In der Regel reicht eine Handsäge aus, um den Stein in die gewünschte Form zu schneiden. Das macht ihn ideal für den individuelle Wünsche bei der Innenraumgestaltung.

Gasbeton: Der nachhaltige Baustoff

Gerade in den letzten Jahren hat Porenbeton wieder deutlich an Bedeutung gewonnen. Steigendes Klimabewusstsein, aber auch strengere Vorgaben zur Wärmedämmung haben diesen Baustoff für viele interessant gemacht.

Und das zurecht: Denn im Wesentlichen besteht Gasbeton aus mineralischen, natürlichen Rohstoffen. Im Idealfall setzen die Erzeuger bei der Herstellung recyceltes Aluminium ein. Selbst bei der Produktion fallen in der Regel keine Stoffe an, die Wasser, Luft oder Boden verunreinigen.

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