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Samstag, 26. September 2020
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Gartenwege gestalten: Tipps zu Planung und Material

Gartenwege zu gestalten ist eine anspruchsvolle, aber dankbare Aufgabe: Es zahlt sch aus.
Gartenwege zu gestalten ist eine anspruchsvolle, aber dankbare Aufgabe: Es zahlt sch aus.

Was wäre ein Garten, wenn nicht alle Details mit Präzision und Hingabe erfüllt sind? Dazu gehören selbstverständlich auch die Wege, auf denen man sich über das Grundstück des Eigenheims bewegt. Möglichkeiten, diese Gartenwege zu gestalten, gibt es viele. Wichtig ist, eine passende Variante zu finden, die sich in das Gesamtbild von Haus und Grund einfügt und gleichzeitig den eigenen Vorstellungen gerecht wird.

Worauf es beim Gestalten der Gartenwege auf Ihrem Grundstück ankommt, zeigen wir Ihnen in dieser praktischen Übersicht.

Mehr zum Thema Wege im Garten:

Pflaster im Garten verlegen: Das sollten Sie darüber wissen

Gartenwege gestalten: Planung ist alles

Zunächst müssen Sie abklären, welchen Gartenbereich Sie für den Weg oder die Wege genau nutzen möchten. Ein großer Unterschied muss hier zwischen rein funktionalen Wegen und solchen gemacht werden, die man eher wenig nutzt. Erstere betreffen vor allem die Stücke zwischen Haus und Garage, oder generell die Wege zu Beeten oder anderen Anbaubereichen.

Funktionale Wege dienen vor allem dazu, die Strecke von A nach B zu hinterlegen – simpel und ohne Schnickschnack. Hier macht es wenig Sinn, optisch aufwendige und unter Umständen leicht abnutzbare Materialien zu verwenden. Diese Wege sollten entsprechend gerade sein oder nur einen leicht geschwungenen Verlauf aufweisen. Den Rand dieser Wege können Sie aber durchaus schön zurecht machen: Dafür eignen sich etwa Pflanzen wie Funkien oder Storchschnabel.

Bei funktional weniger genutzten Wegen, die auch optisch aufwendiger gestaltet sein können, bilden geschwungene Wege ein optisches Highlight und machen den einfachen Spaziergang durch den Garten zum Erlebnis. Orientieren Sie sich hier am besten an vorhandenen Elementen wie Bäumen, einem Teich oder Ähnlichem. Extrem geschwungene Wege mitten durch einen freien Rasen zu machen, wirkt dann doch ein bisschen “aufgesetzt”.

Gartenwege gestalten: Pflaster als Möglichkeit

Eine beliebte Möglichkeit für die Gestaltung der Gartenwege ist es, Pflaster zu verlegen. Es lässt sich als Natursteinpflaster oder als Betonpflaster realisieren. Für ein Natursteinpflaster eignen sich als Baustoff vor allem Granit oder Sandstein. Naturstein ist insgesamt ökologisch unbedenklicher als seine industriell hergestellten Konkurrenten.

Beton ist entsprechend günstiger und auch praktischer zu verlegen, allerdings wegen der industriellen Herstellung aus einem ökologischen Blickpunkt die zweite Wahl. Qualitativ steht der Betonstein dem Naturstein jedoch um nichts nach. Hier werden vor allem jene Bauherren fündig, für die funktionale Gründe auf der Prioritätenliste ganz oben stehen.

Als dritte Alternative ist Klinker und Backstein zu nennen. Das Ziegelmaterial ist, ähnlich wie bei der Klinkerfassade, langlebig und pflegeleicht.

Kombination von Materialien

Genauso ist aber auch die Kombination von mehreren Materialien möglich, vor allem dann, wenn man Muster schaffen will. Beliebte Kombinationen sind etwa Naturstein mit Betonplatten, Naturstein und Klinker oder auch Platten und Split in Kombination. Bei der Kombination ist jedoch ein geschicktes Händchen gefragt: Schließlich soll der Garten im Nachhinein nicht wie eine Baustelle aussehen. Setzen Sie hier auf die Erfahrung von Fachkräften.

Ein immer stärker werdender Trend ist es, upgecycelte Materialien zu verwenden: So lässt sich zum Beispiel altes Porzellan problemlos in einen gelegten Boden umfunktionieren.

Gartenwege gestalten: Wie groß sollten sie sein?

Pauschal bestimmen lässt sich die Größe bzw. Breite von Gartenwegen nicht, allerdings haben sich mit der Zeit einige Richtwerte entwickelt, die als praktisch empfunden werden. Als Kriterien miteinbezogen werden die Funktion des Weges sowie die die Frage, ob mehrere Menschen gleichzeitig nebeneinander auf dem Weg Platz finden müssen.

Pro Person gilt eine Breite von 60 Zentimetern als angebracht. Daraus folgt eine Breite von 1,2 Metern für 2 Personen. Gerade der Weg zur Haustür sollte etwas breiter ausfallen, denn hier kann es oft passieren, dass mehrere Personen nebeneinander gehen müssen. Eine Breite von 1,8 bis 2 Meter ist hier keine Seltenheit.

Bei Nebenwegen reicht in der Regel eine Breite von 50 bis 100 Zentimetern aus.

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