Samstag, 16. Januar 2021
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Garage mit Rolltor: Die Vor- und Nachteile im praktischen Überblick

Das Rolltor glänzt vor allem durch den sehr geringen Platzbedarf.
Das Rolltor glänzt vor allem durch den sehr geringen Platzbedarf.

Ein Rolltor ist im Grunde ein Rollladen für die Garage. Warum das Rolltor für die Garge so stark nachgefragt wird, hat einfache Gründe: Es ist im Vergleich zu anderen Toren günstig und die Montage ist mit etwas handwerklichen Geschick auch selbst möglich.

Doch hält das Preis-Leistungsverhältnis, was es verspricht? Oder ärgert man sich im Nachhinein und montiert dann erst recht ein anderes Tor? Wir haben die Vor- und Nachteile für Sie zusammengefasst und zeigen Ihnen, was es zu beachten gilt.

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Rolltor für die Garage: So funktioniert es

Beim Rolltor versteckt sich das aufgerollte Garagentor praktisch in einem Kasten unter der Garagendecke. Es ist also vor allem dann ideal, wenn Platzmangel herrscht. Kein Wunder also, dass es neben dem Schwing- oder Sektionaltor eines der beliebtesten Tore ist.

Insgesamt sind Rolltore sehr platzsparend und ermöglichen auch die direkte Nutzung des Raumes vor der Garage. Da die Decke frei bleibt, kann diese als zusätzlicher Stauraum in der Garage genutzt werden. Der Antrieb außerhalb der Konsole ist obendrein sehr wartungsfreundlich.

Rolltor für die Garage: Die Nachteile

Das Rolltor ist oft günstiger als seine Konkurrenten. Das liegt auch an der verminderten Sicherheit. Ein Rolltor ist daher vor allem für jene Garagen geeignet, in denen keine Wertgegenstände aufbewahrt werden und die Ansprüche entsprechend gering sind, wie etwa reine Lagerräume. Zusätzliche Sicherheitskomponenten sind in der Regel beim Anbieter problemlos zu haben – allerdings muss man darauf achten, dass diese nicht den Preisvorteil wettmachen.

Ein weiterer von Bauherren empfundener Nachteil ist die Optik. So empfinden viele ein Rolltor als „billig“ aussehend. Ein Sektionaltor sieht von außen oft besser aus: Allerdings sind auch beim Rolltor individuelle Farbkombinationen möglich, die problemlos mit der Fassadenfarbe kombiniert werden können.

Ein logisches Manko: Es ist nicht möglich, eine Schlüpftür einzubauen. Das Garagentor muss also immer komplett geöffnet sein, um hinein oder hinaus gehen zu können.

Das sind die Vorteile

Das Rolltor glänzt vor allem durch den sehr geringen Platzbedarf. Auch vor der Garage wird kein gesonderter Platz benötigt, um das Tor montieren zu können. Darüber hinaus ist es besonders flexibel: Es ist an fast allen Garagen montierbar und Ungleichheiten am Boden oder an der Toröffnung lassen sich mit dem Rolltor wunderbar ausgleichen.

Die Flexibilität zeigt sich auch am Antrieb: Dieser ist sowohl elektrisch möglich, als auch ohne elektrischen Motor. Die Montage ist in beiden Fällen durch geübte Handwerker selbst möglich.

Wegen des geringen Platzbedarfs ist die Durchfahrtshöhe voll nutzbar. Je nach Modell und Hersteller sind beim Rolltor Breiten von vier bis fünf Metern möglich.

Montage und Kosten

Die Montage des Rolltors gestaltet sich vergleichsweise recht einfach. Es ist nicht wie etwa beim Sektionaltor eine Deckenschiene von Nöten. Eine exakte Arbeitsausführung ist bei der führenden Schiene jedoch auch hier notwendig, damit die Lamellen nicht verkanten. Der Einbau sollte darüber hinaus immer von mindestens zwei Personen erfolgen.

Viele Onlineshops bieten Ihnen die Möglichkeit, ein Rolltor zu konfigurieren. Hier können Sie direkt die Größe eingeben und alle Zusatzfunktionen, das passende Zubehör und die Farbe auswählen. Hat ihre Garage ein Standardmaß, zeigt sich das natürlich im Preis, denn sonst wird eine Maßanfertigung notwendig. Insgesamt liegt der Preisbereich für Rolltore zwischen 100 und 500 Euro.

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