Samstag, 08. Mai 2021
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Fassadenverkleidung aus Holz: So baut man sich die Holzfassade

Eine Fassadenverkleidung aus Holz benötigt Arbeit, garantiert dafür einen natürlichen und rustikalen Look.
Eine Fassadenverkleidung aus Holz benötigt Arbeit, garantiert dafür einen natürlichen und rustikalen Look.
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Gerade in Zeiten ökologischen Denkens werden Holzhäuser immer beliebter. Oft ist es aber vor allem die rustikale, traditionelle und einladende Optik, die Bauherren am Holz so schätzen. Eine gern genutzte Zwischenlösung ist deshalb eine Fassadenverkleidung aus Holz.

Was es dabei zu beachten gilt und welche Holzarten für eine solche Fassade geeignet sind, erläutern wir in dieser Übersicht.

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Fassadenverkleidung aus Holz: Die Unterschiede

Die Entscheidung für eine Fassade aus Holz ist gleichzeitig eine Entscheidung für Natürlichkeit und Klimaschonung. Bei fachmännischem Vorgehen steht die Holzfassade in puncto Lebensdauer einer herkömmlichen Sichtbeton- oder Putzfassade um nichts nach.

Eine Holzfassade kann in vielen verschiedenen Variationen umgesetzt werden, das gilt sowohl für die Art des Holzes, als auch für das verwendete Material. Prinzipiell unterscheidet man zwischen Außenverkleidungen aus Brettern, Schindeln oder Holzwerkstoffplatten.

Eine Fassade mit Holzwerkstoffplatten wirkt durch den flächigen Charakter durchaus modern, obwohl sie gleichzeitig natürlich und ökologisch ist. Eine Fassade mit Holzplatten kann man sowohl als vorgehängte hinterlüftete Fassade (VHF) realisieren, als reguläre Fassadenverkleidung eines Holzhauses, eines Mauerwerks oder als Auftrag auf die Dämmung.

Alternative: Verkleidung in Holzoptik

Holz bezeichnet man auch gerne als „lebendiges Material“ – und der Name kommt nicht von ungefähr. Witterungseinflüsse auf unbehandeltes Holz verändern über die Jahre die Oberflächenstruktur und die Farbe des Holzes.

Sind Sie primär von der Optik angetan, aber meinen, eine „echte“ Holzfassasde stelle für Sie einen zu großen Aufwand dar, so können Sie sich auch für Elemente in Holzoptik entscheiden. So haben große Hersteller bereits qualitativ hochwertige Aluminiumpaneele in Holzoptik hergestellt, die ein Nachstreichen obsolet machen, dem Haus aber trotzdem den gewünschten Look verpassen.

Fassadenverkleidung aus Holz: Welche Holzarten sind geeignet?

Für eine Fassadenverkleidung aus Holz eignen sich vor allem heimische Nadelhölzer aus den mitteleuropäischen Regionen. Sie werden im Heimatland angebaut und punkten deshalb auch beim ökologischen Faktor. Zu den beliebtesten Arten in diesem Sektor zählen Fichte, Tanne, Kiefer, Lärche und Douglasie.

Prinzipiell lassen sich auch Laubhölzer wie Eiche, Robinie oder Kastanie als Verkleidung verwenden. Die Nadelhölzer bringen jedoch einige Besonderheiten mit sich. So ist die Fichte mit Sicherheit das wirtschaftlichste Holz für den Holzbau. Es lässt sich außerdem wunderbar bearbeiten und behandeln. Großer Unterschied zur Tanne: Die Fichte hat in der Regel sichtbare Harzgallen. Damit sind die mit Harz gefüllten Hohlräume gemeint, die bei der Produktion des Materials geöffnet werden.

Fassadenverkleidung aus Holz: Oberfläche behandeln oder nicht

Klar ist: Man muss die Holzoberfläche nicht behandeln. Warum es meist trotzdem getan wird, liegt an der natürlich Vergrauung, die mit der Zeit bei nicht behandelten Holzoberflächen entsteht. Diese sogenannte Patina kann man optisch mögen oder nicht – die Qualität des Holzes mindert sie jedenfalls nicht.

Ratgebern, die behaupten, dass manche Holzarten auch ohne Behandlung nicht vergrauen würden, sollten Sie übrigens lieber keinen Glauben schenken. Holzexperten werden Ihnen jederzeit bestätigen: Die Vergrauung gilt für alle Holzarten – ohne Ausnahme.

Die gängigsten (ökologisch unbedenklichen) Behandlungsmethoden für die Holzfassade stellen Lasuren, Vergrauungslasuren und Lacke dar. Großer Unterschied: Lasuren erhalten die Maserung des Holzes, erfordern jedoch ein regelmäßiges Nachstreichen im Zeitraum zwei bis vier Jahren. Mit einem Lack haben Sie ziemlich sicher über 10 Jahre Ruhe, allerdings überdeckt er die Maserung.

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