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Sonntag, 25. Oktober 2020
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Energiesparlampe zerbrochen: Das müssen Sie unbedingt wissen

Ist Ihnen eine Energiesparlampe zerbrochen? Diese enthalten Quecksilber. Daher sollten Sie das nicht auf die leichte Schulter nehmen.
Ist Ihnen eine Energiesparlampe zerbrochen? Diese enthalten Quecksilber. Daher sollten Sie das nicht auf die leichte Schulter nehmen.

Mittlerweile ist hinlänglich bekannt, dass Energiesparlampen das gesundheitsgefährdende Schwermetall Quecksilber beinhalten. Sie sollten aber auch wissen, wie mit einer zerbrochenen Kompaktleuchtstofflampe umzugehen ist. So sind Sie im Ernstfall gut vorbereitet und werden die richtigen Maßnahmen ergreifen. Ist Ihnen eine Energiesparlampe zerbrochen, müssen Sie 

Befürworter der Energiesparlampen weisen darauf hin, dass während des normalen Betriebs kein Quecksilber freigesetzt wird, sondern nur, wenn die Lampe zerbricht. Und selbst beim Zerbrechen der Kompaktleuchtstofflampe gehe keine akute Gefahr vom freigesetzten Quecksilber aus, weil die Menge zu gering sei. Gegner der Energiesparlampen warnen hingegen vor einer möglichen Einlagerung des Schwermetalls im Gewebe und in den Organen.

Welche Gefahr nun im Einzelfall von einer zerbrochenen Energiesparlampe ausgeht, kann nicht pauschal beurteilt werden. Dabei spielen mehrere Faktoren eine Rolle. Auf jeden Fall sollten Sie die Sache nicht auf die leichte Schulter nehmen.

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Energiesparlampe zerbrochen: So gehen Sie richtig vor

Lüften Sie den Raum, in dem die Energiesparlampe zerbrochen ist umgehend für rund 15 Minuten gut durch und stellen Sie die Heizung und Klimaanlage ab. Achten Sie darauf, dass alle den Raum verlassen und nehmen Sie auch die Haustiere mit. Schließen Sie die Tür, damit die Luft nicht auch in andere Zimmer gelangt.

Während der Reinigung sollten Sie das Fenster noch geöffnet lassen. Wichtig: Verzichten Sie bei der Reinigung auf Besen und Bürsten. Sie würden zu viel Luft aufwirbeln. Und Hände weg vom Staubsauger! Mit ihm würden Sie die Problemstoffe überall verteilen. Für das Aufsammeln der Scherben sollten Sie Handschuhe tragen. So vermeiden Sie den Hautkontakt mit dem Schwermetall. Um feine Glasteile aus unebenen Böden oder Teppichen zu bekommen, können Sie ein Klebeband verwenden. Glatte Oberflächen können Sie nun mit einem feuchten Lappen abwischen.

Verpacken Sie die Bruchstücke und Lampenteile luftdicht in einem Behälter und beschriften Sie diesen. Geben Sie auch das Klebeband und die verwendeten Putzlappen in das Behältnis. Aber Vorsicht: Diese Stoffe sollten Sie keinesfalls mit dem Hausmüll entsorgen, sondern im Altstoffsammelzentrum abgeben.

Nach dieser Grundreinigung können Sie den Staubsauger einsetzen. Zur Sicherheit sollten Sie den Staubsaugerbeutel und den Filter umgehend nach dem Saugvorgang in der Restmülltonne entsorgen. Ebenso die verwendeten Handschuhe. Achtung: Nicht im Haus entsorgen, sondern in der Tonne vor dem Haus.

Alternativen

Mittlerweile greifen viele zur LED-Lampe. Diese kommt ohne Quecksilber aus und bietet ein noch größeres Energiesparpotential als die Kompaktleuchtstofflampe. Dafür liegt der Anschaffungspreis mitunter deutlich über dem von Energiesparlampen. Die Faustregel besagt: Umso länger die LED-Lampe leuchtet, umso mehr Energie kann sie im Vergleich zur Energiesparlampe einsparen.

Es hängt also von der Art des Einsatzes ab, ob Sie sich nun besser für eine LED-Lampe oder eine Energiesparlampe entscheiden sollten. Übrigens: Es gibt auch bruchsichere Kompaktleuchtstofflampen. Diese besitzen eine spezielle Ummantelung, die sie vor dem Zerbrechen schützen soll. Gerade im Kinderzimmer sollte man diese Variante einer konventionellen Energiesparlampe vorziehen.

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