Freitag, 15. Januar 2021
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Einen Grill selber mauern: Was Sie über Grillkamine wissen sollten

Auf jeden Fall immer ein Hingucker: Der Grillkamin im eigenen Garten.
Auf jeden Fall immer ein Hingucker: Der Grillkamin im eigenen Garten.

Ob in Schrebergärten, auf Terrassen oder in Gastgärten: Ein Grillkamin ist mittlerweile häufig anzutreffen und viele Grillfans denken auch darüber nach, sich einen Grill selber zu mauern. Warum ist leicht erklärt: Ein gemauerter Grill muss nicht extra aus dem Keller oder dem Schuppen geholt werden und ist nebenbei auch ein Hingucker im eigenen Garten.

Dass Grillen zu einer der beliebtesten Freizeitbeschäftigungen zählt, ist längst kein Geheimnis mehr. Daher verwundert es auch nicht, dass nahezu jeder Haushalt über einen Grill verfügt. Ein gemauerter Grill im eigenen Garten übt aber eine ganz eigene Faszination aus.

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Grill selber mauern: Darum ist er so beliebt

Grillen über offenem Feuer verleiht Fleisch und Gemüse eine unverwechselbare geschmackliche Note. Doch ein Grillkamin ist mehr als eine einfache Grillstelle. Er ist imposantes Gestaltungselement im Garten und Gebrauchsgegenstand zugleich. Der fixe Standort im Garten macht ihn schnell einsatzbereit. Im Gegensatz zu Standard- und Kugelgrill müssen Sie ihn nicht erst aus Garage, Schuppen oder Keller holen.

Da die meisten Grillkamine über einen Rauchabzug verfügen, sinkt die Rauchbelästigung für die Gäste Ihres Grillfestes entscheidend. Zudem weisen Grillkamine ein besseres Brennverhalten auf. Doch damit nicht genug: An kälteren Sommerabenden spendet er der gemütlichen Grill-Runde noch Wärme. Und was gibt es schöneres, als ein gelungenes Grill-Fest mit Freunden bei offenem Feuer ausklingen zu lassen?

Den richtigen Grillkamin auswählen

Grillkamine sind in zahlreichen Variationen, Größen und Preisklassen verfügbar. Grundsätzlich müssen Sie sich zwischen einem Grillkamin aus dem Handel oder einem individuell gemauerten Grill entscheiden. Fertige Bausätze bieten den Vorteil, dass Sie deutlich weniger Fachwissen und Planungsarbeit erfordern. Auch beim mauern selbst sparen Sie durch die fertigen Elemente viel Arbeit. Individuelle Wünsche können Sie bei Bausätzen allerdings nur sehr eingeschränkt umsetzen.

Machen Sie sich jedenfalls Gedanken über die Größe der Grillfläche. Wer regelmäßig für Familie und Freunde grillen möchte, benötigt eine deutlich größere Fläche als jemand, der den Grillkamin nur gelegentlich für romantische Abende zu zweit verwenden möchte. Auch bei der Ausstattung sollten Sie, wenn Sie den Grill selber mauern, einige Dinge beachten: Ein Grillrost aus Edelstahl ist beispielsweise deutlich stabiler als ein verchromter Stahlrost. Wer mit unterschiedlichen Grilltemperaturen arbeiten will, sollte zudem darauf achten, dass der Rost höhenverstellbar ist. Auch das Vorhandensein einer Schale zum Auffangen der Asche sollten Sie vor dem Kauf prüfen.

Grill selber mauern: Was man bedenken muss

Während die einen die Eigenschaften des Grillkamins schätzen und ihn nicht mehr missen möchten, rümpfen andere beim Gedanken an einen gemauerten Grill die Nase. Fehlende Möglichkeiten für bestimmte Garmethoden wie sie Smoker und Kugelgrill bieten werden hier oft ins Treffen geführt.

Selten aber doch wird auch die mangelnde Mobilität kritisiert: Ein gemauerter Kamin lässt sich eben nicht so einfach in den Kofferraum schmeißen, wie ein Standardgrill. Wer aber die Vorzüge des Grillkamins schätzt und ihn ohnehin für Grillfeste im eigenen Garten einsetzen will, wird damit kein Problem haben.

Oder gleich eine ganze Outdoor-Küche?

Wer das kochen unter freiem Himmel liebt, gerne grillt und seine Gäste so richtig beeindrucken will, kann sich auch für eine Freiluftküche entscheiden. Wer über kurz oder lang eine solche Küche im eigenen Garten bauen möchte, sollte darüber nachdenken, ob er den Grillkamin gleich so dimensioniert, dass er sich später in die Outdoor-Küche integrieren lässt.

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