Sonntag, 29. November 2020
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Ein Hochbeet selber bauen: Eigenbau oder doch ein Fertigmodell?

Wer sich für ein Hochbeet Marke Eigenbau entscheidet, kann individuelle Wünsche besser umsetzen.
Wer sich für ein Hochbeet Marke Eigenbau entscheidet, kann individuelle Wünsche besser umsetzen.

Ein Hochbeet begeistert durch eine Vielzahl positiver Eigenschaften. Hat man sich nun für die Anschaffung eines Hochbeets entschieden, stellt sich die Frage, ob Fertigmodell oder Eigenbau die bessere Lösung ist. Hier müssen Sie unter anderem die Punkte Bequemlichkeit und Individualität abwiegen. Ein Hochbeet selbst zu bauen ist jedenfalls nicht nur eine Aufgabe, sondern gleichzeitig auch ein Erlebnis.

Wer über die notwendigen Kenntnisse und das handwerkliche Geschick verfügt, kann sich natürlich selbst an den Bau des Hochbeetes wagen. Gilt es, individuelle Wünsche umzusetzen oder besondere bauliche Gegebenheiten zu berücksichtigen, ist der Eigenbau bestimmt der bessere Weg. Wer hingegen Zeit sparen will, setzt auf das Fertigmodell.

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Hochbeet selber bauen: Flexibel aber zeitaufwändig

Bei dieser Variante haben Sie die Zügel in der Hand. Sie entscheiden über Größe, Material und Form des Hochbeetes. Wenn Sie nicht auf ausgefallene Materialien setzen, ist die Variante Eigenbau in der Regel auch die kostengünstigere. Pfosten, Nägel, Tacker und Klammern und das Drahtgitter für den Maulwurf- bzw. Wühlmausschutz sind im Baumarkt günstig zu haben.

Soll das Hochbeet sowohl Gemüselieferant als auch Gestaltungselement im Garten sein, können Sie Ihrer Kreativität freien Lauf lassen. Ob Sie sich nun für langlebiges Hartholz entscheiden und es mit Steinen kombinieren oder gänzlich auf ein trockengemauertes Hochbeet setzen, bleibt dabei Ihnen überlassen.

Hochbeet selber bauen: Kombination Trockenmauer

Ein durch eine Trockenmauer geschaffenes Hochbeet wirkt nicht nur imposant, sondern kann auch an den Außenseiten in den Zwischenräumen mit geeigneten Pflanzen begrünt werden. Gemauerte Hochbeete können Sie auch in runden Formen anlegen und so ideal an die baulichen Gegebenheiten im Garten anpassen.

Nehmen Sie sich gerade bei aufwendigeren Vorhaben genügend Zeit für die Planung und gehen Sie die Schritte mehrmals durch. Machen Sie sich außerdem eine Liste mit den benötigten Materialien und Mengen. Eine sorgfältige Planung kann Ihnen beim Bau viel Frust und Ärger ersparen.

Fertigmodell: Mitunter kostspielig aber schnell umgesetzt

Je nach Modell können Fertig-Varianten teilweise optisch und preislich nicht mit einem Hochbeet, das man sich selber bauen kann, mithalten. Beim Material haben Sie die Wahl zwischen Holz und Kunststoff. Da sich Holz optisch besser in den Garten fügt als Kunststoff, entscheiden sich viele für Modelle aus Fichte, Douglasie oder Lärche. Geht es um die Haltbarkeit, ist Lärche die beste Wahl. Selten aber doch sind auch Modelle aus Eiche im Handel zu finden. Diese sind im gehobenen Preissegment angesiedelt, dafür aber auch haltbarer und die bessere Wahl, wenn es sich um eine langfristige Anschaffung handeln soll.

Geht es um die Arbeitshöhe und Größe, sind Sie bei Fertigmodellen wenig flexibel. Dafür sparen Sie beim Aufbau des Hochbeetes mitunter viel Zeit. Auch der Zeitaufwand für die Planung und die Vorarbeit fällt bei einem Fertigmodell weg.

Achten Sie beim Kauf aber unbedingt auf die Verarbeitung. Das Holz sollte entsprechend behandelt sein, damit es der Witterung standhält. Prüfen Sie das Holz auch auf Risse und Astlöcher. Durch sie könnte Wasser eindringen, das zu Feuchtigkeitsschäden und so zu einer wesentlich geringeren Lebensdauer des Hochbeetes führt.

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