Montag, 12. April 2021
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Corona als Gefahr für Haustiere: Schweizer Behörde klärt jetzt auf

Ist Corona auch für Haustiere eine Gefahr? Die schweizer Bundesbehörde gibt nun Auskunft darüber...
Ist Corona auch für Haustiere eine Gefahr? Das Schweizer Bundesamt für Lebensmittelsicherheit und Veterinärwesen (BLV) gibt in einer Stellungnahme Auskunft.
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Schockmoment für alle Haustierbesitzer! Vor nicht einmal einer Woche tauchen plötzlich Überschriften von angesteckten Tieren auf: Ein Hund soll mit dem gefährlichen COVID-Virus infiziert sein. „Corona beim Haustier“: Die Meldung geht schnell viral – doch stimmt das wirklich?

Wir klären auf, ob etwas an den Gerüchten dran ist und ob Sie als Haustierbesitzer jetzt spezielle Maßnahmen ergreifen müssen.

COVID-19 bei Hund: Was ist dran?

Diese Schlagzeile lief Hundebesitzern eiskalt den Rücken runter: Vergangenen Freitag sei das Virus bei einem Hund in Hongkong nachgewiesen worden. Die Meldung verbreitete sich rasant und wurde in den Sozialen Medien reichlich geteilt. Doch was ist wirklich dran? Ein genauerer Blick klärt auf.

So wurde das Corona-Virus beim Hund „lediglich“ im Bereich der Schnauze nachgewiesen. Keine Überraschung: Die Besitzerin trug den Virus in sich, war also daran erkrankt und hatte mit dem Hund gespielt und geschmust. Das Virus wurde beim Hund also gefunden – infiziert war er jedoch nicht. Es gab keinen Speichel- oder gar Bluttest, der Das Gegenteil in Erfahrung gebracht hätte.

Corona beim Haustier: Schweizer Bundesbehörde klärt auf

Das garantiert natürlich nicht, dass Tiere bzw. Haustiere sich nicht trotzdem anstecken könnten. Wie groß ist nun die Gefahr, dass man das Virus auf ein Haustier übertragen könnte oder sich bei einem Tier infizieren könnte?

Das Bundesamt für Lebensmittelsicherheit und Veterinärwesen (BLV) formuliert in einer Stellungnahme glasklar: „Es gibt keinerlei Anzeichen, dass das Virus bei Hunden oder Katzen auftritt. Im gleichen Zug gibt es keine Hinweise, dass das Virus von diesen Heimtieren auf den Menschen übertragen werden könnte.“

Eine tatsächliche Übertragung des Corona-Virus zwischen Mensch und Tier ist also bisher nicht nachgewiesen und offensichtlich auch nicht wahrscheinlich. Von Expertenseite wird diese Gefahr als sehr gering eingeschätzt. Durchatmen heißt es also für alle Haustierbesitzer.

Corona beim Haustier: Allgemeine Maßnahmen zur Vorbeugung

Trotzdem sollte man den allgemeinen Schutz für Haustiere deshalb nicht außer Acht lassen und entsprechende alltägliche Maßnahmen in den Tagesablauf integrieren.

Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) empfiehlt demnach, sich nach jedem Kontakt mit Haustieren die Hände zu waschen. Denn natürlich gibt es auch weitere Krankheiten, die Tiere in sich tragen können, so etwa Salmonellen oder E.coli-Bakterien.

Darf ich mit meinem Hund noch Gassi gehen?

Aber natürlich! Da wie oben beschrieben eine tatsächliche Infizierung bei Haustieren, weder bei Hunden noch bei Katzen nachgewiesen wurde, können Sie im Rahmen Ihrer üblichen Spaziergänge wie immer auch mit dem Hund Gassi gehen. Informieren Sie sich darüber hinaus regelmäßig über die aktuellen Corona-Regeln in Ihrem Land.

Dies gilt logischerweise nicht, falls Sie selbst mit dem Corona-Virus infiziert sind. Hier sollten Sie generell den Kontakt zu Tieren und auch Menschen so weit wie möglich meiden. Ist das, speziell im Falle von Haustieren, nicht möglich, dann beachten sie folgende Hygienevorkehrungen: Körperkontakt auf das Nötigste beschränken, Atemschutzmaske tragen und regelmäßig die Hände waschen. Speziell vor und nach dem Berühren eines Tieres!

In diesem Artikel hat auch der Österreichische Tierschutzverein viele praktische Tipps und Tricks im Umgang mit Haustieren während der Corona-Krise zusammgenstellt.

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