Freitag, 22. Januar 2021
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Betonwand für’s Wohnzimmer: So realisieren Sie die Wandverkleidung

Eine Betonwand im Wohnzimmer zählt zum modernen Einrichtungsstil.
Eine Betonwand im Wohnzimmer zählt zum modernen Einrichtungsstil.

Die Betonwand im Wohnzimmer ist Sinnbild für den modernen Industrie-Look und wird von immer mehr Architekten, aber auch von privaten Eigenheimbesitzern eingesetzt. Der Aufwand, die Beton-Optik im Wohnzimmer zu realisieren, hängt dabei von den eigenen Bedürfnissen und Vorstellungen ab. 

Für den Beton-Look gibt es mehrere Möglichkeiten, die wir Ihnen nicht vorenthalten möchten: Dazu zählen etwa ein Spachtel in Beton-Optik, aber auch Wandpaneele.

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Betonwand im Wohnzimmer: Optik durch Streichen

Für das Streichen einer Wand in Beton-Optik bietet der Handel praktische und fertige Sets an, die über die notwendigen Bestandteile verfügen. Sie bestehen aus einer Grundbeschichtung (Grundspachtel), einer Deckbeschichtung (Effektspachtel) und einem Strukturwerkzeug. Beim Werkzeug handelt es sich um einen passenden Glätter.

Als Untergrund eignen sich für den Spachtel sowohl Putz, als auch Gipskartonplatten oder etwa Vliestapeten. Für welche Untergründe sich der jeweilige Spachtel im Detail eignet, sollten Sie aber am besten in der Produktbeschreibung nachlesen oder den Fachhändler um Hilfe bitten.

Anschließend sind im Wesentlichen nur zwei Arbeitsschritte notwendig, um der Wand den gewünschten Industrie-Look zu verpassen: Sie mischen zunächst den Grundspachtel gut durch und füllen ihn in eine Farbwanne, um das unkomplizierte Aufnehmen der Farbe mit einem Roller zu ermöglichen.

Glätter-Werkzeug hilft beim Gestalten

Mit dem Kurzflorroller tragen sie nun den Spachtel gleichmäßig auf der Wand auf. Tragen Sie immer nur eine Fläche von maximal zwei Quadratmetern pro Arbeitsgang auf. Nachdem die Masse verschichtet wurde, können Sie die Wand mit dem Glätter-Werkzeug abziehen. Wichtig: Hier arbeiten Sie nass in nass.

Im zweiten Arbeitsschritt folgt das Auftragen des Effektspachtels. Diesen bringen Sie dünn mit einer Rolle auf. Auch hier gilt: Immer nur kleine Flächen nacheinander bearbeiten. Auch hier kommt der Glätter wieder zum Einsatz und hilft dabei, den Effektspachtel abzuziehen. Wie stark der Grund hier durchscheint, entscheiden Sie mit dem handeigenen Druck, den Sie auf den Glätter ausüben.

Wandpaneele in Betonoptik: Industrielook leicht gemacht

Auch bei Wandpaneelen gibt es viele verschiedene Arten. So werden manche angeschraubt, andere wiederum angeklebt. Wir empfehlen ein Verklebungssystem mit einer polierten Betonplatte, die an den Wänden angebracht werden kann. Solche Paneele sind nur für den Innenbereich geeignet, lassen sich aber sehr einfach verarbeiten.

Vorteil hier: Man hat in der Tat ein „echtes“ Betonfinish, da die Platte aus echtem Beton besteht. Weil es sich aber nur um eine rund 4 Millimeter dicke Platte handelt, hält sich der Aufwand preislich im Rahmen. Rund 35 bis 40 Euro sind hier für eine 60×120 Zentimeter große Platte zu berechnen.

Weil sie so dünn sind, kann man die Platten nicht nur in der Wandgestaltung anwenden, sondern darüber hinaus auch noch in vielen anderen Bereichen. Auch eine individuelle Anpassung der Plattengröße ist hier möglich. Dadurch erhalten kreative Köpfe ein vielseitiges Produkt, das viele Alternativen in der Verwendung bietet.

Die Paneele sind, sofern sie qualitiativ einen guten Standard aufweisen, äußerst langlebig, feuer- und wasserbeständig und können auch mit ihren akustischen Eigenschaften punkten.

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