Dienstag, 24. November 2020
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Baumit Österreich 2019 weiter auf Erfolgskurs

v.l.: Baumit Vertriebsleiter Rudolf Ofenschiessl und Mag. Georg Bursik, Geschäftsführer der Baumit GmbH.
v.l.: Baumit Vertriebsleiter Rudolf Ofenschiessl und Mag. Georg Bursik, Geschäftsführer der Baumit GmbH.

Nach dem Rekord-Geschäftsjahr 2018 ist es auch 2019 gelungen, die gute Konjunkturlage zu nutzen und den Baumit-Österreich-Umsatz um rund 3,5 Prozent auf 260 Millionen Euro zu steigern.

Die erfolgreiche Integration der Baumit-Produktionsstandorte und Mitarbeiter in Wopfing, Peggau, Wietersdorf und Bad Ischl in die Baumit GmbH hat dazu wesentlich beigetragen und konnte im vergangenen Jahr weitestgehend abgeschlossen werden. In Summe wurden 2019 in Österreich über 23 Millionen Euro investiert.

Umsatzzuwachs auf 260 Mio. Euro (+ 3,5 %)

„Der Baumit GmbH gelang es im vergangenen Jahr, die gute Nachfrage, vorallem im mehrgeschoßigen Wohnbau, zu nutzen. Erfreulich ist auch das anhaltend starke Interesse an Produkten aus dem Bereich ‚Gesünder Wohnen’, die in diesem Segment für ein knapp zweistelliges Wachstum gesorgt haben. Mit dem Gesamtergebnis liegen wir punktgenau im Plan und sind weiterhin – vor Deutschland – das umsatzstärkste Baumit Land,“ freut sich Mag. Georg Bursik, Geschäftsführer der Baumit GmbH, über das Ergebnis „und über das Engagement unserer 680 Mitarbeiter“.

Appell an die neue Bundesregierung: Nicht zuwarten bis Baukonjunktur stagniert!

Heimische wie internationale Wirtschaftsforschungsinstitute prophezeien Österreich für die nächsten Jahre ein Nachlassen der Wirtschaftsdynamik. Was den Wohnbau anbelangt, rechnet man für 2020 vor allem im mehrgeschoßigen Wohnbau im Raum Wien noch mit Fertigstellungszahlen wie 2019. „Der Bereich Gebäudesanierung liegt jedoch seit Jahren auf der Intensivstation“, so Georg Bursik. „Vorausschauend gedacht appellieren wir an die neue Regierung schon 2020 starke Impulse zu setzen, um die Sanierungsrate bei Gebäuden endlich auf solide Beine zu stellen. Damit bis zum Finanzausgleich 2022 zuzuwarten, wie es im neuen Regierungsprogramm formuliert ist, dauert viel zu lange. Ein von Experten errechnetes Modell, das die steuerliche Absetzbarkeit von Maßnahmen zur thermischen Sanierung in 5-7 Jahren ermöglicht, würde nicht nur dem Klima und der Bauwirtschaft, sondern auch dem Staatsbudget – Stichwort Strafzahlungen – nutzen. Impulse für die Sanierung würden auch langfristig qualifizierte Arbeitsplätze in der Branche sichern. Denn 250 Millionen Quadratmeter sind in Österreich nicht gedämmt“, unterstreicht Bursik.

KlebeAnker X1 – Der Spezialist für Beton im Neubau

2005 präsentierte Baumit erstmals den Baumit KebeAnker als Alternative zur herkömmlichen Verdübelung von Dämmplatten an der Fassade. Seither hat er eine europaweite Erfolgsgeschichte hingelegt. Es gibt mittlerweile „Spezialisten“ für jeden Einsatz. Baumit KlebeAnker X1 ist das jüngste Mitglied der Familie, er verbindet die bewährten Baumit KlebeAnker Vorteile mit höchster Schnelligkeit und Effizienz im Arbeitsfortschritt sowie Kraftersparnis beim Setzen. Zeitaufwändiges und kräftezehrendes Bohren gehört – dank innovativer Setztechnik in Kooperation mit Hilti – der Vergangenheit an. Als Systembestandteil von Baumit open air KlimaschutzFassade oder Baumit WDVS ECO ist der Baumit KlebeAnker X1 die perfekte Ergänzung für den Neubau aus Beton.

Fünfmal schneller und für alle Dämmdicken

Baumit ist seit jeher bestrebt, neue Produkte zu entwickeln, die dem Anwender das Leben auf der Baustelle nachhaltig erleichtern sowie Zeit und Geld sparen. Auch mit dem neuen Baumit KlebeAnker X1 wurde dieses Ziel erreicht. Bedingt durch die einfache Handhabung und Kraftersparnis ist die Verarbeitung bis zu 5 x schneller als konventionelle Verdübelung. So spart man Arbeitszeit und profitiert direkt von der neuen Technologie.

Die Gebinde sind kleiner und handlicher. Dadurch verringern sich die Kosten für die Lagerhaltung. Leerläufe können vermieden werden. Die Verarbeitung des Baumit KlebeAnkers X1 ist durch den Einsatz des Hilti Bolzensetzgerätes wesentlich einfacher und kraftschonender als bisher. Es gibt kein mühsames Bohren, ein Knopfdruck und fertig.

Durch die Bolzensetztechnologie ist man auf der Baustelle von Stromanschlüssen unabhängig. Es ist wesentlich einfacher, sehr präzise zu arbeiten, das Setzen der Baumit KlebeAnker X1 wird dadurch noch sicherer und macht deutlich weniger Lärm.

Der U-Wert verbessert sich bei Verwendung des Baumit KlebeAnkers gegenüber einer konventionellen Verdübelung um bis zu 10 %. Das liegt daran, dass die Dämmplatten nicht durchbohrt sondern verklebt und Wärmebrücken nachhaltig vermieden werden. Und auch für den Fall eines Rückbaus ist die KlebeAnker-Technologie die beste Lösung. Der Baumit KlebeAnker ist seit 15 Jahren bekannt und europaweit bewährt – das schafft Vertrauen in die Technologie. Baumit und Hilti haben vom Verarbeiter bis zum Bauherrn einen Ruf als Anbieter von Premium Produkten.

Baumit Gruppe (Stand per 31.12. 2019)

Unter der österreichischen Holding „Baumit Beteiligungen GmbH“ sind sämtliche Firmen der Baumit-Gruppe, der Wopfinger Transportbeton sowie der Beteiligungen an den Kalk- und Füllstoffaktivitäten Eurofillers zusammengefasst. Derzeit umfasst das Portfolio der Baumit Beteiligungen GmbH rund 70 Firmen in Europa, die sich vor allem mit der Herstellung und dem Vertrieb von Kalkstein, Kalk, Zement, Trockenmörtel, pastösen Produkten (Nassmörtel, Farben), Transportbeton, Kies sowie von Füllstoffen aus Kalk und Talkum beschäftigen. Die Gruppe erzielte 2019 in 25 Ländern einen Umsatz von 1,26 Milliarden Euro und beschäftigte über 4.100 Mitarbeiter.

Die Baumit Beteiligungen GmbH ist Teil der Schmid Industrieholding GmbH mit Hauptsitz in Waldegg/Wopfing (Österreich), die für die Steuerung und strategische Ausrichtung des Mischkonzerns verantwortlich zeichnet. Die Schmid Industrieholding erzielte 2019 mit insgesamt 6.300 Mitarbeitern einen Umsatz von 1,88 Milliarden Euro. [APA-OTS]

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