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Montag, 21. September 2020
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Aufzug im Einfamilienhaus: Mit diesen Kosten müssen Sie rechnen

Der Vorsorgegedanke bringt viele Eigenheimbesitzer zur Entscheidung, einen Aufzug zu verbauen.
Der Vorsorgegedanke bringt viele Eigenheimbesitzer zur Entscheidung, einen Aufzug zu verbauen.

Auch in privaten Eigenheimen steigt die Nachfrage nach Aufzügen immer weiter an. Der Gedanke, gleich vorzusorgen, um in älteren Semestern nicht mehr Treppensteigen zu müssen hat sich etabliert und zu einem weitreichenden Umdenken bei privaten Hausbesitzern geführt. Wichtigste Frage ist natürlich wie so oft: Wie hoch sind die Kosten für den Aufzug im Einfamilienhaus?

Weil es jedoch am Markt viele verschiedene Aufzüge gibt und die Kosten zwischen den Modellen stark voneinander abweichen, erläutern wir in dieser Übersicht, worauf es bei der Auswahl des Lifts ankommt und was Sie dafür in etwa berappen müssen.

Kosten für Aufzug im Einfamilienhaus: Ein kleiner Überblick

Nicht nur der Vorsorgegedanke führt zur Entscheidung, einen Aufzug im privaten Eigenheim zu verbauen. Auch ältere Familienmitglieder, die im gemeinsamen Haus wohnen, sollen durch eine (nachträgliche) Montage eines Aufzugs entlastet werden. Kein Wunder also, dass sich viele Häuslbauer und Eigenheimbesitzer eingehend über einen Aufzug informieren möchten.

Maßgeblich ist natürlich die Frage, welcher Aufzug es sein soll und welche Umbauten am Haus, wenn es denn ein nachträglicher Einbau ist, anfallen. Prinzipiell sind je nach Variante und Aufwand Kosten von 10.000 bis 20.000 Euro für einfachere Varianten zu kalkulieren, aufwändigere Aufzüge können deutlich darüber liegen.

Beachten Sie jedoch eines: Pauschalpreise, die von Herstellern zunächst angegeben werden, halten selten. Denn kaum ein Lift kann wirklich ohne zusätzliche Umbauten oder andere individuelle Anpassungen eingebaut werden. Stellen Sie also schon im Vorhinein sicher, welcher Zusatzaufwand auf Sie zukommt.

Aufzug, ja! Aber welches Modell?

Wichtige Fragen, die beim Aufzug im Einfamilienhaus vorher zu klären sind:

  • Wie viele Stockwerke soll der Aufzug überwinden?
  • Wie hoch soll die maximale Tragkraft sein?
  • Geschwindigkeit: Wie schnell soll der Aufzug sein?
  • Soll der Aufzug innerhalb des Hauses montiert werden oder soll es ein Außenlift sein?
  • Wie groß sollen die Maße bzw die Grundfläche sein?

Prinzipiell haben Sie bei einem Personenaufzug die Wahl zwischen einem Modell mit Schacht und einem ohne Schacht. Für einen Aufzug mit Schachtsystem kommen Kosten von etwa 25.000 Euro aufwärts auf Sie zu. Beim schachtlosen Aufzug bewegen wir uns preismäßig im Bereich von rund 10.000 Euro.

Eine Hebebühne, die besonders für die Gestaltung barrierefreier Wohnungen und Häuser verwendet wird, bringt Kosten von rund 5.000 Euro mit sich.

Vor- und Nachteile vom Aufzug im Einfamilienhaus

Damit sie keine unliebsamen Überraschungen erleben, hier noch einmal ein Überblick über die Vor- und Nachteile der einzelnen Varianten:

Beim Aufzug ohne Schacht wird der Motor in der Kabine verstaut, daher braucht es keinen Maschinenraum und keine Schachtgrube. Die Kosten sind geringer, dafür auch Tragkraft und die Höhe. Bei etwa 18 Metern Höhe stößt der schachtlose Aufzug an seine Grenzen. Die Montage ist insgesamt relativ leicht.

Der Schachtaufzug benötigt einen Maschinenraum. Er ist demnach teurer in der Anschaffung und hat einen hohen Montageaufwand. Dafür ist die Tragkraft besonders hoch und er kann auch mehrere Etagen überwinden.
Eine Hebelift bzw eine Hebebühne bringt als Vorteil mit sich, dass er eigenständig bedienbar und auch im Außenbereich nutzbar ist. Nachteil: Auch hier ist der Montageaufwand verhältnismäßig recht hoch, die Leistung aber tendenziell gering.

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