Montag, 19. April 2021
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Abgehängte Decke: Diese Kosten kommen auf Sie zu

Die Kosten für eine abgehängte Decke halten sich meist im Rahmen, können im Einzelfall aber auch deutlich nach oben ausscheren.
Die Kosten für eine abgehängte Decke halten sich meist im Rahmen, können im Einzelfall aber auch deutlich nach oben ausscheren.
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Einer der häufigsten Gründe für das Abhängen der Decke ist das Sparen von Energie. Bei einer hohen Zimmerdecke heizt man viel Raumvolumen mit, das effektiv überhaupt gebraucht wird. Ein Zimmer mit einer abgehängten Decke ist also schneller geheizt und senkt so auch die Heiz-Kosten des Hauses.

Neben dem Energiefaktor gibt es aber auch weitere Argumente für eine abgehängte Decke. Sie bietet zunächst einen erhöhten Schallschutz. Aber auch für eine optische Aufwertung des Raumes bietet die abgehängte Decke eine hohe Flexbilität. Sie können Lichtspots in die Decke einlassen, Kabel oder Rohre verstecken und so den (Wohn)Raum deutlich aufwerten.

Mehr zur abgehängten Decke:

Abgehängte Decke: Neues Wohngefühl und ungeahnte Vorteile

Abgehängte Decke: Möglichkeiten

Wenn Sie sich unter einer abgehängten Decke nur wenig vorstellen können, dann schauen Sie beim nächsten Einkauf im Supermarkt einfach nach oben: Hier werden Sie sehen, dass die sichtbare Deckenverkleidung die darüberliegenden Kabel, Rohre und Klimaleitungen verdeckt. Weil die montierte Decke so unter der eigentlichen Decke des Raumes liegt, bezeichnet man sie als „abgehängt“.

Zum Abhängen der Decke benötigen Sie eine Unterkonstruktion, auf der die ausgewählten Platten montiert werden. Für die Unterkonstruktion haben Sie die Wahl zwischen Holz und Metall. Das Kriterium für die Wahl zwischen den Materialien kann im Großen und Ganzen auf die persönliche Präferenz reduziert werden. Denn qualitativ und ihre Handhabung betreffend halten sich die beiden Baustoffe etwa die Stange. Wer lieber mit Naturbaustoffen arbeitet, wird tendenziell zu Holz greifen.

Möglicher Nachteil der Holzprofile: Sie können sich verziehen. Vorteile der hölzernen Konstruktion sind jedoch, dass sie sich später mit Holzpaneelen und Werkstoffplatten aller Art beplanken lässt, etwa Spanplatten, Gipsfaserplatten oder Gipskartonplatten.

Abgehängte Decke: Kosten im Überblick

Als geschickter Heimwerker in Eigenregie kommen Sie entsprechend günstig davon. Zwischen 8 und 12 Euro pro Quadratmeter sollten Sie für die Unterkonstruktion einplanen. Hier kommen noch die Kosten für die Deckenplatten dazu. Dünne Trockenbauplatten gibt es bereits für rund 5 Euro pro Quadratmeter. Holz als Beplankung kostet Sie zwischen 5 und 20 Euro pro Quadratmeter.

Von einem Fachbetrieb erledigt kommen je Quadratmeter Kosten im Bereich von 40 bis 80 Euro auf Sie zu. Allerdings ist zu sagen, dass diese Kosten im Einzelfall auch deutlich nach oben ausscheren können. Wie hoch die Kosten dann tatsächlich sind, hängt maßgeblich von der Art der Abhängung sowie der Größe ab. Auch regionale Preisunterschiede sind hier zu beachten. Der Einbau von LED-Spots kostet meist extra und wird mit rund 30 Euro pro Stück zu Buche schlagen.

Montagevideo

Wie die Montage einer abgehängten Decke in real aussehen kann, sehen sie bildlich veranschaulicht in folgendem Video von bauXpertTV:

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